StarsStefan Mross ärgert sich weiter über die ARD

Stefan Mross Radio Schlager Tour Oranienburg Aug 2022 - Getty BangShowbiz
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Stefan Mross Radio Schlager Tour Oranienburg Aug 2022 - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 19.09.2026, 13:00 Uhr

Stefan Mross ärgert sich weiter über die ARD.

Das Aus für ‚Immer wieder sonntags‘ beschäftigt Stefan Mross weiterhin.
Nach mehr als 300 Sendungen vor der ARD-Kamera ist für den Schlagerstar Schluss mit der beliebten Musikshow. Am 6. September moderierte er die letzte Ausgabe und machte anschließend bei der Aftershowparty seinem Ärger über die Entscheidung Luft. Die ARD hatte die Sendung im Zuge ihres Sparkurses aus dem Programm genommen. Mross hielt nach dem Finale eine deutliche Rede vor den Verantwortlichen und verließ anschließend die Feier. Dass seine Worte später öffentlich wurden, scheint er allerdings weniger zu bereuen als deren Bekanntwerden.

Bei einem Auftritt in der RTL-Sendung ‚Das große Stefan-Fest‘ von Stefan Raab sprach Mross erneut über den Vorfall. „Irgendwann muss man das Maul aufmachen, ich bin ja Bayer“, erklärte der Moderator. Dass seine Wutrede nachträglich publik wurde, habe er hingegen nicht beabsichtigt. Schließlich habe er bewusst gewartet, bis die Sendung vorbei gewesen sei. Verantwortlich für die Veröffentlichung sieht er offenbar Personen aus dem Umfeld der Veranstaltung: „Da gibt es Maulwürfe, die da drinnen sitzen.“

Auch gegenüber ‚Bild‘ machte der 50-Jährige deutlich, dass er die Absetzung der Sendung nicht nachvollziehen kann. Aus seiner Sicht hätten die Zuschauerzahlen keinen Anlass für ein Ende geliefert. Mross verwies auf einen durchschnittlichen Marktanteil von 19,7 Prozent und einen Spitzenwert von 22 Prozent. Seine Kritik an der ARD formulierte er entsprechend deutlich: „So eine erfolgreiche Sendung wie ‚Immer wieder sonntags‘ setzt man ab. Das muss man nicht verstehen. Ich würde es gern verstehen, wenn man es mir erklären würde.“ Eine nachvollziehbare Begründung habe er persönlich bislang nicht erhalten, so der Moderator.

Gleichzeitig scheint das Ende der Sendung neue berufliche Möglichkeiten zu eröffnen. Mross berichtet von zahlreichen Anfragen anderer Fernsehsender. Gerade im Wettbewerb um Zuschauer seien bereits vergleichsweise kleine Unterschiede relevant. Dass verschiedene Sender nun Interesse an ihm zeigen, wertet er deshalb als Zeichen für die Bedeutung seiner bisherigen Sendung. Ob seine Zukunft bei RTL liegen könnte, lässt der Schlagerstar offen. Eine Zusammenarbeit mit dem Sender kennt er bereits aus früheren Jahren und beschreibt sie als positiv. „Das wird das Schicksal entscheiden“, sagte Mross laut ‚Bild‘.