MusikShania Twain entwickelte zu Beginn ihrer Karriere ‚Lampenfieber‘

Shania Twain - Brit Awards 2023 - Getty BangShowbiz
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Shania Twain - Brit Awards 2023 - Getty

Bang ShowbizBang Showbiz | 03.11.2026, 11:00 Uhr

Shania Twain gesteht, dass sie als junge Sängerin mächtig nervös vor ihren Auftritten war.

Shania Twain hatte in den Anfangsjahren ihrer Musikkarriere mit starkem Lampenfieber zu kämpfen.
Die Sängerin erinnert sich an Auftritte in verrauchten Bars bis tief in die Nacht, während sie tagsüber noch zur Schule ging. Eine Erfahrung, die für sie alles andere als einfach war. Im Gespräch mit ‚American Songwriter‘ erklärte die 61-Jährige: „Ich entwickelte Lampenfieber, weil ich mich einfach unwohl fühlte. Ich atmete diesen unglaublich dichten, schweren Rauch ein, weil damals in diesen Bars jeder rauchte. Außerdem waren die meisten Menschen betrunken.“ Vor allem Männer hätten zu dieser späten Stunde das Publikum ausgemacht.

Normalerweise sei sie erst um Mitternacht aufgetreten, wenn die Bar eigentlich schon schloss. „Das Umfeld war für mein Alter also völlig ungeeignet“, räumte Twain ein. Hinzu kam, dass sie am nächsten Morgen wieder zur Schule musste und entsprechend müde gewesen sei. Allerdings habe es auch eine positive Seite gegeben: Twain bemerkte, dass sie auf der Bühne durchaus überzeugen konnte. „Die Leute reagierten auf meine Auftritte. Sie applaudierten und zeigten mir, dass ich herausstach. Da wurde mir klar: ‚Okay, offenbar mache ich etwas richtig'“, erinnerte sich die Musikerin.

Noch mehr Freude bereitete ihr diese Erfahrung, als sie begann, eigene Songs in ihre Auftritte einzubauen. „Ich brachte meine Akkordblätter mit. Ich gab sie den Bands, teilte ihnen die Tonart mit und schon konnten wir loslegen“, berichtete die ‚Any Man of Mine‘-Interpretin. Manchmal sei das Publikum aufgeschlossen genug gewesen, sodass sie an einem Abend bis zu drei eigene Kompositionen präsentieren konnte.

Im Laufe der Jahre hat sich Twains Einstellung zum Leben und zu ihrer Karriere verändert. Gegenüber ‚Extra‘ erklärte die ‚You’re Still the One‘-Künstlerin, dass sie mit zunehmender Erfahrung erkannt habe, wie viel Zeit man mit Sorgen und Ängsten verschwende. „So viele Ängste sind einfach unnötig. Die Angst vor dem Älterwerden zum Beispiel. Ich habe keine Angst davor. Wie viel Energie würde ich verschwenden, wenn ich mir darüber Sorgen machen und mich davor fürchten würde?“, schilderte sie.

Auch ihren eigenen Erfolg kann die Sängerin inzwischen mehr genießen. „Erst jetzt lasse ich das alles wirklich an mich heran. All die Jahre später“, erklärte sie. „Ich nehme die Auszeichnungen und Anerkennungen heute viel bewusster wahr als damals, als ich sie bekam.“