MusikBlack-Sabbath-Schlagzeuger Bill Ward sitzt wegen eingeschränkter Mobilität im Rollstuhl

Bill Ward - Instagram
Black-Sabbath-Schlagzeuger Bill Ward sitzt wegen eingeschränkter Mobilität im Rollstuhl.
Black Sabbath-Schlagzeuger Bill Ward nutzt aufgrund von Mobilitätsproblemen einen Rollstuhl.
Der 78-jährige Musiker, der zur Originalbesetzung der legendären Rockband gehörte, verließ Black Sabbath im Laufe der Jahre mehrfach, kehrte jedoch für das Abschiedskonzert ‚Back to the Beginning‘ im vergangenen Sommer gemeinsam mit Frontmann Ozzy Osbourne noch einmal zur Band zurück. Nun hat Ward bekannt gegeben, dass er seit rund 18 Monaten auf einen Rollstuhl angewiesen ist, allerdings nur für längere Strecken. Vom Schlagzeugspielen wolle er sich dadurch keinesfalls abhalten lassen. Zu einem Foto von sich im Rollstuhl schrieb er auf Instagram: „Ich möchte euch etwas Neues mitteilen. Liebe Freunde, Fans, Familien und all jene, die ich noch nicht kennenlernen durfte: Heute muss ich euch leider, aber ehrlich sagen, dass ich inzwischen immer häufiger einen Rollstuhl benutze, vor allem auf Flughäfen oder bei öffentlichen Veranstaltungen.“ Er könne nach wie vor laufen, daran bestehe kein Zweifel. Aber er könne keine längeren Strecken mehr zurücklegen, ohne eine Pause zu brauchen. Das bedeute, dass er sich zwischendurch hinsetzen müsse. „Wir haben vor etwa 18 Monaten begonnen, den Rollstuhl zu nutzen, hauptsächlich auf Flughäfen. Am 5. Mai 2026 bin ich 78 Jahre alt geworden“, so der Drummer abschließend.
Ward machte zugleich deutlich, dass ein Rückzug aus der Musik für ihn nicht infrage komme. Er schrieb weiter: „Ich war früher ein leidenschaftlicher Langstreckenwanderer und bin in vielen Teilen der Welt unterwegs gewesen. Und ich bin immer noch Schlagzeuger. Für einen 78-Jährigen kann ich noch ziemlich gut spielen. Mein Talent, mein Ehrgeiz und mein ungebrochener Wunsch, kreativ zu sein und Schlagzeug zu spielen, sind genauso stark wie vor vielen Jahren.“ Er wolle seinen Fans sagen, dass sie ihn ruhig ansprechen können, wenn sie ihn im Rollstuhl sehen. Er wolle offen und transparent mit seiner neuen Art der Fortbewegung umgehen und seine Anhängerschaft wissen lassen, dass es ihm gut gehe. „Wenn ihr mich auf einem Flughafen oder bei Freunden in Musikarenen oder Theatern seht, sagt ruhig Hallo. Ich beiße nicht – ich sehe nur etwas anders aus, wie auf diesem Foto. Ich schicke euch allen viel Liebe und werde weitermachen, bis ich eines Tages sterbe“, schrieb Ward.
Wards Mitteilung erfolgt fast ein Jahr nach dem Tod von Ozzy Osbourne, der nur wenige Wochen nach dem Wiedersehen von Black Sabbath beim Abschiedskonzert im Villa Park in Birmingham im Juli 2025 verstorben war. Ozzy litt damals selbst unter erheblichen gesundheitlichen Problemen und musste das Konzert auf einem eigens angefertigten Thron sitzend absolvieren. Bill Ward hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht öffentlich gemacht, dass auch er bereits mit erheblichen Einschränkungen seiner Mobilität zu kämpfen hatte.







