StarsChris Rock setzt wegen Unsicherheit auf Therapie

Chris Rock - December 2023 - Getty Images - Headliners Only New York Screening BangShowbiz
Chris Rock - December 2023 - Getty Images - Headliners Only New York Screening BangShowbiz

Chris Rock - December 2023 - Getty Images - Headliners Only New York Screening

Bang ShowbizBang Showbiz | 05.10.2026, 14:00 Uhr

Chris Rock enthüllt, dass er zur Therapie geht, da er sich immer wieder mit anderen Stars vergleicht.

Chris Rock geht wegen seiner Unsicherheit zur Therapie.
Der US-Comedian zweifelt zwar nicht an seinem eigenen „Status“, doch die Arbeit anderer Stars kann ihn nach eigenen Angaben ins Grübeln bringen. „Ich habe in den vergangenen Jahren, nach Covid, viel Therapie gemacht. Dabei ging es oft darum, mich nicht unsicher zu fühlen und mir zu sagen: ‚Du bist genug'“, erklärte er im Interview mit der Zeitung ‚The New York Times‘. Über seinen eigenen Stellenwert mache sich der 61-Jährige allerdings kaum Gedanken.

Unsicherheit komme bei Rock vor allem dann auf, wenn er Menschen begegne, die offenbar noch härter arbeiteten als er. Dabei nannte Rock unter anderem Adam Sandler und Rick Rubin. „Du denkst dir: ‚Wie viele Dinge machst du gerade gleichzeitig?'“, schilderte er. Andere Menschen seien seiner Meinung nach außerdem bessere Eltern, obwohl er selbst glaube, ein guter Vater zu sein. Der ‚Misty Green‘-Darsteller ist überzeugt, dass alle „guten“ Künstler mit Fragen zu ihrem Selbstwert zu kämpfen haben. „Ein Künstler ist ein Egomane mit einem Minderwertigkeitskomplex. Das trifft absolut auf mich zu“, räumte Rock ein.

Besonders Eddie Murphy löse dieses Gefühl bei ihm aus: In dessen Gegenwart könne er durchaus unsicher werden. Rock, der mit seiner Ex-Frau Malaak Compton-Rock die Töchter Lola (24) und Zahra (22) hat, glaubt zugleich, dass die Therapie ihn zu einem empathischeren Menschen gemacht hat. Im Zusammenhang mit seiner Arbeit als Filmemacher erklärte er, deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen seien ein ideales Mittel für Komödien, funktionierten aber nicht in einem Drama.

Ein wichtiger Teil seiner Therapie bestehe deshalb darin, Empathie zu entwickeln und sich besser in andere Figuren hineinzuversetzen. Seine Töchter seien inzwischen erwachsen, wodurch er Frauen in seinem Umfeld besonders aufmerksam beobachte. „Meine Töchter verzeihen mir meine Sünden nicht, aber sie geben mir eine Bildung, die ich sonst nicht bekommen hätte“, offenbarte der Star.