FilmGal Gadot: Das Muttersein hat sie vor der Kamera ‚verletzlicher‘ gemacht

Gal Gadot - LA World Premiere event for Disney’s Snow White - Getty
Gal Gadot sagt, dass ihr das Muttersein dabei geholfen habe, die „verletzlicheren“ Seiten ihrer Figur in ‚The Runner‘ zu erschließen.
Die 41-jährige Schauspielerin hat vier Kinder und ist überzeugt, dass ihre Familie den Figuren, die sie auf der Leinwand verkörpert, mehr Tiefe verliehen hat.
Über den kommenden Film, in dem sie eine Mutter spielt, deren Sohn entführt wurde, sagte sie dem Magazin ‚Modern Luxury‘: „Ich glaube, in dem Moment, in dem man Mutter wird, wird man auch zur Löwin. Nichts ist wichtiger als die eigenen Kinder. Egal, woher wir kommen oder woran wir glauben, ich denke, alle Eltern teilen denselben Instinkt: ihre Kinder zu beschützen.“ Die größte Angst, die jede Mutter in sich trage, sei dabei die Vorstellung, die eigenen Kindern nicht beschützen zu können. Mit genau dieser Angst lebe auch ihre Rolle Maia während der gesamten Geschichte. Und Gal fügte hinzu, das Muttersein sei die tiefste emotionale Quelle, die sie habe, und erklärte: „Es verschafft mir Zugang zu Gefühlen, die man sich rein intellektuell unmöglich vorstellen kann; man fühlt sie einfach.“
Ihre Figur Maia hält sich in ‚The Runner‘ nicht zurück, wenn es darum geht, ihre Angst zu zeigen, doch Gal ist der Ansicht, dass sie dadurch umso nahbarer wirkt. Sie sagte: „Maia ist keine Superheldin. Sie hat nicht auf alles eine Antwort. Sie macht Fehler, sie zweifelt an sich selbst, sie bekommt Angst, und trotzdem macht sie weiter.“ Sie findet diese Art von Mut allerdings inspirierend und fügte hinzu: „Echter Mut bedeutet nicht, keine Angst zu haben; er bedeutet, sich trotz der Angst dafür zu entscheiden, weiterzumachen. Einige der klügsten und stärksten Menschen, die ich kenne, sind zugleich zutiefst verletzlich, weil sie so viel zu verlieren haben.“
Auch Maia sei brillant, analytisch und kompetent, aber wenn ihre Familie bedroht wird, werde jede Entscheidung emotional. Für Gal schwäche Verletzlichkeit die Intelligenz aber nicht. Im Gegenteil: „Sie sorgt dafür, dass etwas auf dem Spiel steht.“
‚The Runner‘ soll am 2. September bei Amazon Prime Video erscheinen.







