StarsHailey Bieber spricht über gesundheitliche Probleme nach der Geburt ihres Sohnes

Hailey Bieber at 2026 Met Gala - Getty
Hailey Bieber spricht über gesundheitliche Probleme nach der Geburt ihres Sohnes.
Nach der Geburt ihres Sohnes Jack musste Hailey Bieber mit gesundheitlichen Beschwerden kämpfen, über die sie bislang kaum öffentlich gesprochen hat.
Die Ehefrau von Popstar Justin Bieber wurde nach der Entbindung mit einer prämenstruellen dysphorischen Störung (PMDS) diagnostiziert. Dabei handelt es sich um eine besonders ausgeprägte Form des prämenstruellen Syndroms, die sowohl starke körperliche als auch psychische Symptome hervorrufen kann. 2024 kam ihr erstes gemeinsames Kind mit Justin Bieber zur Welt. In einem Interview mit ‚WWD‘ berichtete die 29-Jährige nun, dass sie anschließend selbst von PMDS betroffen war. „Nachdem ich meinen Sohn bekommen hatte, hatte ich damit eine Zeit lang zu kämpfen. Es wird einfach viel zu wenig darüber gesprochen und geforscht“, erklärte das Model, das sich inzwischen auch als Unternehmerin im Beauty-Bereich etabliert hat.
Hailey Bieber möchte mit ihrer Offenheit dazu beitragen, dass Frauengesundheit stärker in den öffentlichen Fokus rückt. Gerade der Austausch mit anderen Betroffenen könne eine wichtige Unterstützung sein. „Wenn ich persönlich darüber spreche, fühle ich mich weniger allein“, sagte sie. Es helfe, Gemeinsamkeiten zu entdecken und offen über Schwierigkeiten zu reden. Dadurch werde eine Erfahrung, die sich häufig einsam anfühle, leichter zu bewältigen. Auch in ihrem privaten Umfeld habe sie erlebt, wie viele Frauen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hätten, die bislang nur unzureichend erforscht seien. Ihre Schwester leide am polyzystischen Ovarialsyndrom (PCOS), außerdem kenne sie zahlreiche Freundinnen mit Endometriose oder anderen frauenspezifischen Erkrankungen. „Ich fühle mich dem Thema Frauengesundheit sehr verbunden“, erklärte Bieber. Gleichzeitig frustriere sie, wie wenig Aufmerksamkeit und Forschung bestimmten Beschwerden gewidmet werde. Besonders ihre eigene Schwangerschaft und die Geburt ihres Sohnes hätten ihr vor Augen geführt, wie viele körperliche Veränderungen Frauen in dieser Lebensphase durchmachen. „Es passiert so viel während einer Schwangerschaft und bei der Geburt. Und auch die Zeit davor bringt zahlreiche Herausforderungen mit sich.“
Ihr Engagement bleibt nicht auf öffentliche Statements beschränkt. Biebers Kosmetikunternehmen Rhode, das 2025 vom Beauty-Konzern e.l.f. Beauty übernommen wurde, hat eine mehrjährige Unterstützung für die Forschung angekündigt. Insgesamt sollen innerhalb von drei Jahren fünf Millionen US-Dollar an die Foundation for Women’s Health fließen. Die gemeinnützige Organisation setzt sich dafür ein, bestehende Lücken in der medizinischen Forschung zur Frauengesundheit zu schließen. Gründerin und Geschäftsführerin Katy Brodsky Falco begrüßte die Zusammenarbeit. Die Spende sende insbesondere an junge Frauen ein wichtiges Signal: „Die seit Langem bestehende Ungleichheit in der Gesundheitsforschung ist nicht akzeptabel.“ Die Sichtbarkeit, die Rhode dem Anliegen verschaffe, sei kaum zu übertreffen.







