FilmJet Li hatte ‚viele Auseinandersetzungen‘ am Set von ‚Lethal Weapon 4‘

Jet Li and Mel Gibson in Lethal Weapon 4 - Avalon BangShowbiz
Jet Li and Mel Gibson in Lethal Weapon 4 - Avalon BangShowbiz

Jet Li and Mel Gibson in Lethal Weapon 4 - Avalon

Bang ShowbizBang Showbiz | 17.04.2026, 18:00 Uhr

Der chinesische Schauspieler musste die Crew erst überzeugen, die Martial-Arts-Szenen ihm zu überlassen.

Jet Li enthüllt, dass es hinter den Kulissen von ‚Lethal Weapon 4‘ krachte.
Der chinesische Schauspieler gab im Actionfilm von 1998 sein internationales Debüt als Schurke Wah Sing Ku. Rückblickend erinnerte er sich daran, dass er Regisseur Richard Donner davon überzeugen musste, eigene Kampfchoreografen einzusetzen, nachdem er die Zusammenarbeit mit US-Stuntteams als „Zeit- und Geldverschwendung“ bezeichnet hatte.

Im Interview mit ‚Empire‘ verriet der 62-Jährige: „Die amerikanischen Choreografen kannten sich mit Martial Arts nicht aus. Sie machten nur ‚Punch-Punch-Punch‘-Szenen. Ich sagte: Das ist Zeit- und Geldverschwendung.“ Li habe der Crew gesagt: „Wenn ihr mir vertraut, gebt mir ein kleines Team, und ich kann etwas anderes schaffen.“

Schließlich durfte er sein eigenes Team unter der Leitung von Corey Yuen mitbringen. „Bei ‚Lethal Weapon 4‘ haben wir Hongkong-Stil dem westlichen Publikum gezeigt, und sie mochten es“, erzählte Li. „Hinter den Kulissen gab es viele Auseinandersetzungen, aber wir haben an uns geglaubt. Ich habe den Produzenten gesagt: Gebt mir nur eine Sequenz, probiert Hongkong-Stil aus.“

Am Ende habe man seinem Team die Chance gegeben – mit Erfolg. Besonders die Actionszenen seien frisch und anders geworden. Sogar Regisseur Donner und Hauptdarsteller Mel Gibson baten ihn und Yuen später, eine eigene Second Unit zu übernehmen. Li erinnerte sich an eine Szene auf einem Dach: „Das haben wir in zwei Tagen komplett im Hongkong-Stil gedreht.“

Bereits als 16-Jähriger wurde Li für den Film ‚Shaolin Temple‘ besetzt – den ersten Martial-Arts-Film, der in Festlandchina gedreht wurde. Damals gab es kaum Anleitung, wie Action inszeniert werden sollte. „Es gab keinen Choreografen. Der Regisseur sagte nur: Du bist der Gute, er ist der Böse. Nach einer Minute verlierst du, drei Minuten später gewinnst du“, schilderte er.