MusikKim Petras möchte von ihrem Plattenlabel ‚freigestellt‘ werden.

Kim Petras - Eventim Apollo, London on 19 February 2024 - Avalon
Die Popsängerin ist stinksauer auf ihr Plattenlabel Republic Records.
Kim Petras greift ihr Plattenlabel scharf an.
Die deutsche Popsängerin hat Republic Records aufgefordert, sie aus ihrem Vertrag zu entlassen, da sie dem Unternehmen vorwirft, sich geweigert zu haben, ein Veröffentlichungsdatum für ihr kommendes Album ‚Detour‘ festzulegen. In einem Post auf X schrieb Kim: „Ich habe es satt, keine Kontrolle über mein eigenes Leben oder meine Karriere zu haben. Ich möchte weiterhin meine Musik selbst finanzieren und selbst kuratieren. Deshalb habe ich offiziell beantragt, von Republic Records freigestellt zu werden.“
Die 33-Jährige behauptete, dass das Label noch kein Veröffentlichungsdatum für ihr drittes Album bestätigt habe, das der Nachfolger von ‚Feed The Beast‘ und ‚Problematique‘ aus dem Jahr 2023 sein wird. „Mein Album ist seit sechs Monaten fertig, aber mein Label weigert sich, mir ein Veröffentlichungsdatum zu geben oder die Arbeit meiner Mitarbeiter zu bezahlen“, klagte sie.
Kim – die 2023 mit Sam Smith den Track ‚Unholy‘ veröffentlichte – sprach auch über ein bisher unveröffentlichtes Musikvideo. „Oh ja, ich habe vor über zwei Monaten auch ein Musikvideo für meine nächste Single selbst finanziert und gedreht, für das sie mir ebenfalls kein Veröffentlichungsdatum geben wollten. Bestes MV, das ich je gemacht habe, übrigens … neun Outfits, sechs Setups, 13 Paar Schuhe …“, teaserte sie an.
Die Künstlerin warf der Musikindustrie vor, Social-Media-Trends zu priorisieren. „Immer noch keine Unterstützung. Wenn es kein TikTok-Trend oder 80er-Revival-Queerbaiting-Kram ist, haben diese Labels kein Interesse daran, zu unterstützen“, schimpfte sie.
Kim versprach ihren Fans jedoch, dass ihr drittes Album „unabhängig“ von der Situation mit ihrem Label veröffentlicht wird. „Meine Fans haben lange genug gewartet. Ich liebe euch. Ich bringe ‚Detour‘ trotzdem raus“, kündigte die Grammy-Preisträgerin an. Republic Records hat bisher nicht öffentlich auf ihre Vorwürfe reagiert.







