StarsMatthias Reim erlebte wegen einer Fehldiagnose einen echten Albtraum

Matthias Reim - Dec 2011 - Singing BangShowbiz
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Matthias Reim - Dec 2011 - Singing

Bang ShowbizBang Showbiz | 15.10.2026, 14:00 Uhr

Matthias Reim erlebte wegen einer Fehldiagnose einen echten Albtraum.

Für Matthias Reim wurde ein gewöhnlicher Arztbesuch zum Schreckmoment.
Bei einer Routineuntersuchung entdeckte ein Mediziner einen auffälligen Schatten auf einer Röntgenaufnahme der Lunge. Plötzlich stand die Möglichkeit einer Krebserkrankung im Raum. Der Schlagersänger musste mehrere Tage mit der Angst leben, schwer krank zu sein. Erst eine weitere Untersuchung brachte die erlösende Nachricht: Der beunruhigende Befund beruhte auf einem Fehler.

Wie Reim im ‚SWR4-Promitalk‘ berichtete, lässt er seine Herzgesundheit regelmäßig kontrollieren. Alle drei Monate sucht der 68-Jährige einen Kardiologen auf. Mit seinem Lebensstil geht er nach eigener Aussage allerdings nicht besonders sorgsam um. Er rauche und bezeichnet sich selbst als Hypochonder. Die Sorge vor einer ernsthaften Erkrankung begleitet ihn offenbar ohnehin. Der verdächtige Befund traf ihn deshalb besonders hart.

Bei der Kontrolle wurde seine Lunge geröntgt. Dabei fiel dem Arzt eine Auffälligkeit auf, die genauer abgeklärt werden sollte. „Er sagte: ‚Wir müssen ins CT, weil da irgendwas ist. Das kann jetzt gutartig sein, bösartig – da ist was'“, erinnerte sich Reim im Gespräch. Die Möglichkeit, Krebs zu haben, versetzte den Musiker in große Angst. „Lieber Gott, bitte, bitte nicht!“, sei ihm durch den Kopf gegangen. Vor allem die Ungewissheit machte ihm zu schaffen. Reim fragte sich, wie viel gemeinsame Zeit ihm mit seiner Familie noch bleiben könnte. Mit seiner Partnerin Christin Stark hat er die vierjährige Tochter Zoe. Für sie möchte der Sänger möglichst lange da sein. „Für sie bin ich das Allergrößte auf der Welt“, sagte er über das Mädchen.

Dass ihn sein Alter beschäftigt, hatte Reim bereits zuvor deutlich gemacht. Schon früher habe er sich gefragt: „Schaff‘ ich es noch 20 Jahre? Oder bin ich dann schon weg?“ Die späte Vaterschaft empfindet er zwar auch als Bereicherung, doch die Gedanken an die eigene Lebenserwartung gehören offenbar ebenfalls dazu. Die Nacht vor der Computertomografie wurde für den Musiker zur nervlichen Belastungsprobe. „Wie das im Kopf rattert!“, beschrieb er die quälenden Stunden. Schließlich folgte die Entwarnung: Der Schatten war kein Hinweis auf Krebs. „Es war ein Fehler auf dem Röntgenbild, eine Spiegelung“, erklärte Reim erleichtert. Seine Reaktion fiel typisch aus: Er setzte sich ins Auto und zündete sich zunächst eine Zigarette an.