FilmNeil Marshall: Er wollte ‚The Descent‘ wegen sexualisierter Schwimmszene verlassen

Neil Marshall - 2015 - Getty - Digging Up The Marrow premiere BangShowbiz
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Neil Marshall - 2015 - Getty - Digging Up The Marrow premiere

Bang ShowbizBang Showbiz | 29.08.2025, 18:00 Uhr

Neil Marshall drohte, ‚The Descent‘ zu verlassen, nachdem eine Schwimmszene vorgeschlagen worden war, die den rein weiblichen Cast sexualisieren sollte.
Der 55-jährige britische Filmemacher enthüllte, dass während der frühen Entwicklungsphase jemand die Idee eingebracht habe, dass die weiblichen Höhlenforscherinnen auf einen See stoßen und sich zum Schwimmen ausziehen würden. Doch Marshall bestand darauf, dass er keinen solchen Film machen wollte, und war bereit, sein eigenes Horrorprojekt aufzugeben, das er auch geschrieben hatte.

„In einer Phase der Entwicklung schlug jemand vor, es müsse eine Szene geben, in der sie auf einen See stoßen und sich alle ausziehen und zusammen schwimmen gehen“, sagte Marshall jetzt im Gespräch mit ‚Empire‘. Diesem Vorschlag machte er aber sofort den Garaus. „Ich sagte: ‚Wenn das der Film ist, den ihr machen wollt, dann kündige ich.‘ Das war die Art von Dingen, mit denen wir uns auseinandersetzen mussten. Aber zum Glück unterstützten die Leute unsere Vision. Das ist der Film, den wir machen konnten, und das ist der, der die Zeit überdauert hat.“

‚The Descent‘, veröffentlicht 2005, folgt einer Gruppe abenteuerlustiger Frauen, die sich für eine Höhlenexpedition in den Appalachen wiedervereinen, nur um unter der Erde gefangen zu werden. Als die Spannungen zwischen den Freundinnen steigen, entdecken sie, dass sie nicht allein sind und gegen eine furchterregende Art von unterirdischen Kreaturen, die als „Crawlers“ bekannt sind, ums Überleben kämpfen müssen. Der Horror-Hit hob sich damals durch den mutigen Einsatz eines rein weiblichen Ensembles hervor, angeführt von Shauna Macdonald als Sarah, Natalie Mendoza als Juno, Alex Reid als Beth, Saskia Mulder als Rebecca, MyAnna Buring als Sam und Nora-Jane Noone als Holly.