FilmRalph Fiennes wollte Donald Sutherland als Präsident Snow nicht imitieren

Ralph Fiennes - 28 Years Later - London Premiere - Getty
Ralph Fiennes hat erklärt, wie er bei seiner Darstellung von Präsident Snow in 'Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping' vorgegangen ist.
Ralph Fiennes wollte bei seiner Darstellung von Präsident Snow in ‚Die Tribute von Panem: Sunrise on the Reaping‘ keinesfalls Donald Sutherland nachahmen.
Der 63-jährige Schauspieler übernimmt in dem neuen Film der erfolgreichen Reihe die Rolle des tyrannischen Herrschers, den zuvor der verstorbene Sutherland verkörpert hatte. Im Gespräch mit ‚The Hollywood Reporter‘ erklärte Fiennes, wie wichtig es ihm gewesen sei, die Arbeit seines Vorgängers zu würdigen, ohne dessen Darstellung zu kopieren. „Ich bewundere Donalds Arbeit sehr und habe vor einiger Zeit mit ihm zusammengearbeitet. Deshalb wollte ich auf seiner Interpretation aufbauen, ohne ihn zu imitieren“, erzählte er.
Auch mit der Psyche seiner Figur setzte sich der Darsteller intensiv auseinander. Präsident Snow ist der Diktator des Staates Panem. Fiennes erklärte, dass sich die Hungerspiele in erster Linie um Snow, seine Macht und seinen Kontrollanspruch drehten. Zu Beginn der Geschichte glaube dieser noch, alles unter Kontrolle zu haben. „Doch dann geht beim Wagenrennen alles schief, und anschließend wird er mit diesem jungen Mann konfrontiert, der sich ihm entgegenstellt. Das stellt eine Herausforderung dar. Allein dadurch, dass er ihn ansieht, kritisiert er Snow“, schilderte Fiennes.
Kürzlich berichtete Mckenna Grace von den körperlichen und emotionalen Belastungen während der Dreharbeiten zu ‚Sunrise on the Reaping‘. Die 20-jährige Schauspielerin, die im Prequel sowohl Maysilee Donner als auch deren Schwester Merrilee Donner spielt, räumte ein, dass die intensive Arbeit am Film ihren Körper stark beansprucht habe. „Wenn man seinen Körper jeden Tag in den Kampf-oder-Flucht-Modus versetzt, kann er nicht zwischen dem dadurch ausgelösten Stress und einer Situation unterscheiden, in der man tatsächlich um sein Leben rennen müsste“, enthüllte sie gegenüber dem Magazin ‚People‘.
Nach jedem Arbeitstag seien ihre Nerven völlig blank gewesen. „Man denkt: ‚Oh mein Gott, heute wäre ich beinahe gestorben.‘ Und dann sagt man sich: ‚Ja, ich habe tatsächlich ein paar gefährliche Stunts gemacht.‘ Aber es sind vor allem die emotionalen Auswirkungen, die einem zu schaffen machen“, offenbarte Grace. Dabei hatte sie sich wochenlang auf ihre Rolle vorbereitet und dafür auch ein intensives Trainingsprogramm absolviert. Im Fitnessstudio habe die Darstellerin ihrem Trainer noch erklärt: „Das ist doch völlig übertrieben.“ Rückblickend musste sie allerdings feststellen: „Es war gar nicht übertrieben.“







