MusikRobyn: Lob für Billie Eilish und Charli XCX

Robyn - The Sexistential Tour Announcement - Brooklyn Paramount - Danica Robinson
Die schwedische Sängerin outet sich als großer Fan der beiden Musikstars.
Robyn hat Billie Eilish als ein „großartiges Beispiel“ für eine Künstlerin gelobt, die ihren Körper nicht einsetzt, um Musik zu verkaufen.
Die 46-jährige Sängerin gab zu, dass sie den Umgang mit Plattenfirmen-Managern in jüngeren Jahren schwierig fand. Umso beeindruckter zeigte sie sich davon, wie Billie mit ihrem Ruhm umgeht. Im Gespräch mit ‚The Guardian‘ sagte sie: „Zum Glück habe ich nie etwas erlebt, das man als Missbrauch bezeichnen könnte. Aber es gab ein Umfeld und eine Kultur, die widerlich waren – und die Sprache über meinen Körper oder wie erwachsene Männer über Bilder und Inszenierung, über Styling und Sexualität gesprochen haben.“
Das sei sehr herausfordernd und einschüchternd gewesen. Als Reaktion darauf habe sich Robyn eine „Rüstung“ zugelegt. „Ich wollte meinen Körper nicht zeigen, ich wollte nicht einmal experimentieren – was ich im Nachhinein traurig finde“, räumte sie ein. Die Manager hätten die Schwedin aufgefordert, ihre „Jugendlichkeit“ zu zeigen – was einfach bedeutet habe, freizügiger zu sein.
„Aber in diesen Meetings haben sie das nicht einmal als peinlich empfunden. Es gab niemanden auf der anderen Seite, der meine Perspektive verteidigt hätte, also bestand meine Strategie darin, sie auf Abstand zu halten“, fügte Robyn hinzu. Aus diesem Grund ist sie auch ein so großer Fan der ‚bad guy‘-Interpretin. „Billie Eilish ist ein großartiges Beispiel dafür, dass es auch heute noch möglich – und notwendig – ist, das zu unterbinden, wenn man als junge Künstlerin seine Integrität bewahren will“, erklärte sie. „Aber es ist auch traurig, denn mit 16 hat man natürlich eine Sexualität.“
Die ‚Dancing On My Own‘-Künstlerin schwärmte außerdem über Charli XCX. „Wenn wir uns treffen, ist es nicht so nach dem Motto: ‚Ich verstehe dich, weil du eine Frau bist und wir die gleichen Erfahrungen haben.‘ So war es nie – es war immer eine echte, persönliche Verbindung“, schilderte sie.







