MusikSam Fender geht gegen überhöhte Ticketpreise vor – Fans feiern ihn dafür

Sam Fender - BRIT Awards 2025 - Avalon
Der britische Sänger geht im Sommer 2027 auf Tour. Nun will er persönlich gegen überhöhte Ticketpreise vorgehen.
Sam Fender hat sich gegen die „überhöhten“ Ticketpreise für seine kommende Tour ausgesprochen und damit viel Zuspruch von seinen Fans erhalten.
Die Preise seien deutlich höher ausgefallen, als er es sich vorgestellt habe oder gewünscht hätte, stellte der britische Sänger klar. Erst Anfang der Woche hatte der Musiker seine ‚Proper Massive Stadium Tour‘ für den Sommer 2027 angekündigt. Dabei wird er unter anderem in London, Dublin und Manchester auftreten. Obwohl der Ticketverkauf noch nicht begonnen hat, wird bereits über die Preise spekuliert. Ein Nutzer in den sozialen Medien berichtete, dass Karten für den Stehplatzbereich direkt vor der Bühne 130,75 Pfund (umgerechnet 156 Euro) kosten sollen. Reguläre Stehplätze würden demnach mit 98 Pfund (umgerechnet 117 Euro) zu Buche schlagen.
Für Sitzplätze seien Preise zwischen 64,75 und 130,75 Pfund vorgesehen, hieß es in dem Beitrag. Das sind umgerechnet bis zu 156 Euro. Fender reagierte prompt in den Kommentaren. Der 32-Jährige erklärte zunächst, dass die Preise „geändert werden“, und fügte hinzu: „Sie wurden viel stärker angehoben, als ich es mir vorgestellt hatte.“
Eine Erhöhung solle sich schließlich nur an den Kosten für die Durchführung der Show orientieren. Zudem stellte der ‚People Watching‘-Interpret klar, dass es bei den Stehplätzen keine Unterteilung in verschiedene Bereiche geben werde. Er habe nicht gewusst, dass sich eine solche Praxis bei Konzerten etabliert habe, und bezeichnete sie als völlig inakzeptabel. „Das ist absoluter Schwachsinn, und bei dieser Tour wird es das nicht geben“, betonte Fender.
Die Reaktionen der Fans ließen nicht lange auf sich warten. Viele lobten Fender dafür, dass er sich für bezahlbare Konzertkarten einsetzt und Änderungen durchsetzen will. „Großartig von Sam Fender. Das zeigt doch, dass Künstler Einfluss nehmen können. Manche sind einfach unglaublich gierig“, schrieb ein Fan. Ein anderer bezeichnete ihn als „Mann des Volkes“, weil er die Ticketpreise senken und die Unterteilung der Stehplätze abschaffen will. Ein dritter forderte mehr Künstler auf, sich ähnlich deutlich zu äußern, und sprach Fender dafür großes Lob aus. An anderer Stelle hieß es: „Ganz genau! Und es beweist, dass Künstler tatsächlich etwas tun können, um die Ticketpreise zu begrenzen. Gut gemacht, Sam.“







