FilmTimothée Chalamet wollte, dass die Paris-Premiere von ‚Marty Supreme‘ kostenlos ist

Timothee Chalamet - 83rd Annual Golden Globe Awards - - Getty
Timothée Chalamet wollte, dass die Paris-Premiere von ‚Marty Supreme‘ kostenlos ist.
Der 30-jährige Schauspieler machte die locker gemeinte Bemerkung, nachdem Besucher bis zu 50 Euro (43 Pfund) für Tickets zahlen mussten, und sagte dem Publikum, die Preise hätten „nichts mit ihm zu tun“. Mit Sonnenbrille und braunem Givenchy-Anzug wurde Timothée am Dienstagabend (03. Februar) bei der französischen Premiere von ‚Marty Supreme‘ im Kino Le Grand Rex von jubelnden Fans empfangen. Der von A24 produzierte Film, den Chalamet auch mitproduzierte, wurde gemeinsam mit den Regisseuren vor einem ausverkauften Saal in Paris präsentiert. Für reservierte Plätze im Parkett waren Tickets zu Preisen von bis zu 50 Euro verkauft worden.
Vom Bühnenrand aus sprach Timothée die Zuschauer direkt an, kritisierte die Preisgestaltung und distanzierte sich von der Entscheidung. Er sagte: „Ich weiß, dass ihr viel bezahlt habt. Das hat nichts mit mir zu tun! Ich bekomme davon kein Geld – ich hätte es lieber kostenlos gehabt.“ Seine Worte wurden Berichten zufolge mit Applaus aus dem Publikum aufgenommen.
Timothée, der stellenweise offenbar noch in seiner Rolle als hustelnder Tischtennis-Champion Marty Reisman aufging, sprach außerdem über die Bedeutung der französischen Filmkultur, als er gemeinsam mit Regisseur Josh Safdie und dem Co-Autor des Films, Ron Bronstein, die Vorführung ankündigte. Auf Französisch lobte er das lokale Publikum mit den Worten: „In Frankreich gibt es eine große Kinokultur.“ Er fügte hinzu: „Und selbst wenn der Film in den USA erfolgreich ist, ist er ein Wunderfilm.“ Außerdem zollte Timothée „den Französinnen und Franzosen, die Filme lieben“, Tribut.
Josh Safdie erklärte dem Publikum, dass die zentrale Rolle des Films von Anfang an für Timothée geschrieben worden sei. Er sagte: „Die Rolle des Marty Reisman wurde für ihn geschrieben.“ Rückblickend auf ihr erstes Treffen ergänzte Josh: „Ich traf einen jungen Mann, der im Raum anwesend war, aber noch nicht dort, wo er sein wollte – und ich traf Timmy Supreme. Ich traf einen Jungen mit einer Vision für sich selbst. Er konnte die Welt sehen, er konnte die Kunst sehen, aber er war noch weit davon entfernt. Er musste ins Zentrum.“ Die Paris-Premiere folgte auf eine starke Awards-Saison für Timothées Leistung in dem Film, die in den USA bereits große Anerkennung erhalten hat.







