Flop des TagesBill Kaulitz: Auf OnlyFans will ihn keiner sehen

Bill Kaulitz ist jetzt bei OnlyFans
Bill Kaulitz ist "sauer und enttäuscht" von seinen Fans

Foto: imago / Photopress Müller

Sophia VölkelSophia Völkel | 25.08.2022, 20:00 Uhr

Bill Kaulitz hatte große Pläne auf OnlyFans. Doch nun entpuppt sich die Idee des Sängers, mit Nacktfotos Geld für wohltätige Zwecke zu sammeln, als ein echter Flop. Denn so richtig will niemand sehen, was Bill da fabriziert.

Das hat sich Bill Kaulitz bestimmt anders vorgestellt. Auf OnlyFans wollte der „Tokio Hotel“-Frontsänger eigentlich erfolgreich durchstarten -allerdings nicht unbedingt mit dem, wofür die Plattform eigentlich sonst so gedacht ist, sondern angeblich einzig und allein für den guten Zweck.

OnlyFans für den guten Zweck

Wie bitte? Das Erotik-Portal als Wohltätigkeits-Netzwerk? Kann das funktionieren? In Kaulitz‘ Augen ja, in Wirklichkeit – nun ja, eher nicht so. Im Moment herrscht nämlich ziemliche Flaute auf dem bezahlungspflichten OnlyFans-Account von Bill Kaulitz.

Heiße Bilder gegen Geld: Bill Kaulitz will zu OnlyFans

Die Einnahmen, die der Musiker mit seinen Beiträgen erhalten wird, sollen nicht in seine persönliche Tasche wandern, sondern an die Organisation „International Marine Mammal Project“ gespendet werden,  die sich für Wale, Delfine und andere Meereslebewesen und den Erhalt der natürlichen Lebensräume einsetzt. 

Bill Kaulitz ist „enttäuscht und sauer“

Dafür wird der Sänger sogar „sexy und freizügige“ Fotos posten, gleich zehn Beiträge pro Tag soll es geben. Für den bisherigen Content auf der Bezahlplattform wollen bisher aber nur wenige  Geld zahlen – und das schmeckt dem Bruder von Tom Kaulitz so gar nicht. In seinem Podcast „Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood“ jammert und meckert der 32-Jährige über seine untreuen Fans.

Bill Kaulitz: Nackt-Karriere auf OnlyFans – das steckt dahinter!

Er empfinde dieses Verhalten als „kaltherzig“ und sei „enttäuscht und sauer“. Er wetterte: „Die meisten Leute denken sich wahrscheinlich: ‚Bill Kaulitz hat sowieso schon einen Haufen Geld. Das hab ich schon günstig gemacht, ich hätte ja auch 40 Dollar verlangen können!“

Ist diese Idee fehl am Platz?

Nun ja, vielleicht hat Herr Kaulitz das Konzept von OnlyFans nicht richtig verstanden – vermutlich würden die Fans nämlich auch 40 Dollar zahlen, wenn sie Dementsprechendes geboten bekämen. Geld an wohltätige Organisationen kann man nämlich auch einfach so, ganz freiwillig, direkt und persönlich an eben diese spenden. Da muss man nicht erst den Weg über OnlyFans gehen…

Und vielleicht gehört Bill Kaulitz auch zu den Prominenten, bei denen man sich nicht gerade darum reißt, ihn halbnackt oder nackt zu sehen – viel mehr schätzt man ihn dann doch mehr für seine musikalischen Offenlegungen.