Kleinkunst-KöniginDésirée Nick: Nach dem Stinkefinger-Skandal kracht’s daheim

Sophia VölkelSophia Völkel | 26.07.2022, 14:22 Uhr
Désirée Nick hat Sorgen
Désirée Nick hat Sorgen

IMAGO / Political-Moments

Eigentlich wollte Désirée Nick am vergangen Wochenende wie so viele andere Promis beim CSD in Berlin eine gute Zeit haben ohne Stress und Ärger. Doch es kam ganz anders.

Der CSD in Berlin war für viele Promis in diesem Jahr DAS Event des Jahres um Frieden und Liebe zu zelebrieren,  in knappen Outfits und verrückten Looks. Die Sonne knallte unaufhörlich – und bei einigen knallte vielleicht gerade wegen der Hitze auch die eine oder andere Sicherung durch.

Désirée Nick flattert zum Berliner CSD

So auch bei der großen Désirée Nick – oder bei den Security-Kräften, mit denen die Promi-Lady aneinandergeriet. Man weiß nicht so genau, auf wen man hier sauer sein soll und die Beteiligen scheinen es auch nicht so richtig zu wissen. Fakt ist: seit Tagen kursiert in den sozialen Medien ein Video, dass eine Dame im verrückten Feder-Look vor einem CSD-Truck aufgeregt wie ein Huhn herumflattern sieht. Wohl grob wird sie von einem Sicherheitsmann von dem Wagen entfernt, daraufhin ruft sie „F**k you!“ und zeigt mehrmals den Stinkefinger in jegliche Richtungen. Dann dampft die selbsternannte „Beleidigungskünstlerin“ sauer ab.

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Es handelt sich um keine Geringere als Kleinkunst-Königin Désirée Nick höchstpersönlich, die da im Mittelpunkt einer Auseinandersetzung stand – die nun noch doch viel weitere Kreise zieht. Denn die wohl berühmteste Lästerschwester Deutschlands wettert im Netz nicht nur über die Security, die sie offenbar gewaltsam von dem Truck der „Bild“-Zeitung, für den sie gebucht gewesen sei, entfernten, ihr Ärger trifft auch die Berliner Drag-Queen Nina Queer.

Was war eigentlich passiert?

Das ganze boulevardeske Affentheater wurde filmisch festgehalten und u.a. auch auf dem Instagram-Kanal von Queer veröffentlicht. Gefilmt von Reality-TV-Persönlichkeit Sam Dylan . Das Drama machte schnell die Runde und sorgte für ein Stürmchen der Entrüstung sondersgleichen. Die einstige Dschungelcamp-Königin wirbelte auf Instagram auch nochmal richtig los – bekanntlich lässt sich die 65-Jährige ungern von wem auch immer in die Schranken weisen.

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„Der Ordner wollte mich nicht auf den Truck von der ‚Bild‘-Zeitung lassen, bei dem ich aber eingeladen war“, so Nick auf Instagram. „Der selbe Ordner hat mir verwehrt mich meinem Kollegen Manuel Flickinger zu nähern, der vor dem Truck marschiert ist.“

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Eigentlich habe sie nur vorgehabt, gemeinsame Fotos zu machen. Der Ordner habe dann einen weiteren dazugeholt – und die Situation sei gekippt. „Die beiden rissen mich mit Gewalt von Herrn Flickinger los und haben im Umgang mit mir, körperliche Gewalt angewendet.“

Erzfeindin Nina Queer schüre nun laut Désirée Nick mit der Verbreitung des Videos „Hass im Netz“ und sorge so für Unruhe in den sozialen Netzwerken!

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Nina Queer verteidigt sich

Nina Queer äußerte sich jetzt gegenüber „klatsch-tratsch.de“ auf Nachfrage zu den Vorkommnissen und Vorwürfen von Désirée Nick. Berlins berühmteste Frauspielerin gibt sich unschuldig. Denn die Berliner Drag-Queen sei an diesem Tag gar nicht auf dem CSD persönlich erschienen, sondern habe krank im Bett gelegen.

„Ich war die gefühlt fünfhundertste Person, die den Wutausbruch von Frau Nick im Internet gepostet hat. Aber an mir hängt sie sich ausgerechnet auf und wirft mir Hass vor. Auf dem Video kann die ganze Welt sehen, wieviel Hass, Wut und Frustration in Frau Nick stecken.“ Queer fügte hinzu: „Ich hoffe sie wird schnell wieder gesund. Von mir aus nur das Beste.“

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Und dann passiert auch noch das

Zu allem Übel lief es aber auch danach für Nick weiterhin nicht viel besser. Im Garten der Läster-Queen ist diese Woche ein Baum umgekracht! Auf Instagram zeigt die 65-Jährige ein Video mit dem „ganzen Elend“  im Garten vor den Toren Berlins. Verzweifelt kommentiert Nick die heimische Naturkatastrophe: „Komm ich abends nach Hause, ist ein Baum entwurzelt…Den Tag war mal wieder was los. Kommste abends nach Hause, guck dir die Sch***e mal an hier! Kann nur von Glück sagen, dass er nicht auf mein Haus gefallen ist.“ Böses Karma oder was?

Hoffentlich hatte nicht wieder Donnergötttin Nina Queer die Hände im Spiel.