Gottschalk und die Frauen: Alles über Ex-Frau Thea und seine neue Liebe Karina Mroß

Redaktion KuTRedaktion KuT | 03.11.2021, 08:40 Uhr

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Thomas Gottschalk und die Frauen – das ist, obwohl die Öffentlichkeit nur von zweien weiß, ein schier unerschöpfliches Thema, mit dem der Star-Moderator immer wieder von sich reden macht. Werfen wir einen Blick auf seine neue Beziehung mit Karina Mroß, seine Ehe mit Thea und seinen sonstigen Umgang mit den Damen.

Thomas Gottschalk (71) ist der wohl populärste deutsche Fernsehmoderator und steht seit 45 Jahren vor der Kamera. Die meiste Zeit an seiner Seite: Frau Thea (76). Doch dann 2019 der Schock: Die Gottschalks haben sich getrennt und Thomas hat schon eine Neue. Die heißt Karina Mroß (59) und ist 12 Jahre jünger als der Entertainer.

Die zwei Frauen an der privaten Seite von Thomas Gottschalk

Seit Thomas Gottschalk im Licht der Öffentlichkeit steht, war er nur mit zwei Frauen liiert. Das war für über vier Jahrzehnte vor allem seine Frau Thea, aber in den letzten paar Jahren strahlt an seiner Seite seine neue Liebe Karina Mroß.

Thomas Gottschalk lernte Thea Hauer 1972 auf dem Münchner Medizinerball zu Karneval kennen. Schon damals verband die beiden die Liebe zu ausgefallenen Klamotten und einem sehr exzentrischen Modestil.

Thea Gottschalk hat für ihn ihre Karriere aufgegeben

Thea ist im Frühjahr 1945 in Burglengenfeld geboren worden und in Nürnberg aufgewachsen. Als sie Gottschalk 1972 beim Fasching kennenlernte, arbeitete sie als Grafikerin für eine Werbeagentur in München und für die katholische Jugendzeitschrift „Junge Zeit“, für die sie regelmäßig eine eigene Seite gestaltete. Am 11. November 1976 folgte dann die Hochzeit mit Thomas Gottschalk. Weil Thea Gottschalk die Ansicht vertrat, dass nur einer der beiden Ehepartner Karriere machen könne und Thomas „der Bessere“ sei, gab sie ihre Stelle als Werbegrafikerin zugunsten ihres Ehemannes auf und wurde fortan dessen Managerin.

Am 5. November 1982 kam der gemeinsame Sohn Roman zur Welt. Sieben Jahre später adoptierten die Gottschalks ihren zweiten Sohn Tristan. Damit die Kinder abseits des deutschen Medienrummels aufwachsen konnten, zogen die Gottschalks Anfang der 1990er vom oberbayerischen Weßling nach Malibu, Kalifornien, USA.

Gottschalk und die Frauen: Alles über Ex-Frau Thea und seine neue Liebe Karina Mroß
Fernsehmoderator Thomas Gottschalk mit Ehefrau Thea und den Hunden 1982

Foto: IMAGO / Rolf Hayo

Auch wenn Thea Gottschalk die Öffentlichkeit tendenziell eher mied, war sie bei wichtigen und vor allem pressewirksamen Terminen immer an der Seite ihres Gatten – meist in ähnlich auffälligem Gewand wie Thomas Gottschalk selbst. Abgesehen davon spielte sie in drei der „Supernasen“-Filme ihres Mannes und Mike Krügers (69) mit. Laut Krüger gehen die „Supernasen“ sogar auf eine Idee von Thea Gottschalk zurück.

Trotzdem kam nach 47 Jahren Ehe das Liebesaus: 2018 wurde das Anwesen der Gottschalks in Malibu während der Waldbrände in Kalifornien zerstört. Im darauffolgenden Jahr wurde die Trennung des Paares, die wohl schon länger zurücklag, offiziell bekanntgegeben und das Grundstück in Malibu verkauft. Eine Scheidung ist jedoch nicht geplant.

Gottschalk und die Frauen: Alles über Ex-Frau Thea und seine neue Liebe Karina Mroß
Die Supernasen, Deutschland 1983, Regie: Dieter Pröttel, Darsteller: Mike Krüger, Thea Gottschalk, Thomas Gottschalk

Foto: IMAGO / United Archives

Karina Mroß erfüllt ihm spät einen Jugendtraum

Kaum gehörte die Beziehung mit Thea der Vergangenheit an, lachte der Entertainer sich eine neue, jüngere Partnerin an: Karina Mroß. „Wenn du merkst, die Strecke, die du noch zu gehen hast, wird kürzer, wirst du etwas wagemutiger. Den Wagemut, den ich mir mein Leben lang nicht gegönnt habe, habe ich mir nun letztendlich gegönnt“, rechtfertigt Gottschalk sich bei „Markus Lanz“.

Den wahren Grund, warum er sich im Alter noch einmal umorientiert hat, verrät er in einem Interview mit „Bunte Quarterly“: „Mein Traum geht in Erfüllung, an der Seite einer Frau alt zu werden, die meinem Idol nahekommt.“ Mit dem Idol meint der Moderator seinen Jugendschwarm Grace Kelly und fügt hinzu: „Mein Frauenbild war etwas madonnenhaft.“ Inwieweit das hinkommt, sollte jeder selbst anhand von Fotos der Dame beurteilen.

Als „Bunte Quarterly“ Karina Mroß selbst dazu befragt, ob sie denn bereue, Gottschalk nicht eher kennengelernt zu haben, erwidert diese: „Keiner weiß, ob wir dann noch zusammen wären. Aber statt einer Vergangenheit nachzuträumen, die es nicht gegeben hat, freuen wir uns auf eine Zukunft, die es geben wird.“ Und aktuell sieht die einfach nur rosig und schwer verliebt aus.

Thomas Gottschalk mit Freundin Karina Mroß und ihrer Tochter Melinda beim Oktoberfest 2019

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Gottschalk und seine Karina: Streitpunkt Alkohol?

Eigentlich gibt der Star-Moderator selbst wenig über sich preis, doch in der Show „Denn sie wissen nicht, was passiert“ bei RTL ließ Gottschalk ein Detail aus seiner Beziehung doch durchblicken. In einem Spiel sollten Gottschalk und Günther Jauch (65) Gläser, die teilweise mit hochprozentigem Alkohol gefüllt waren, aus einer Sektpyramide ziehen und leeren. „Nicht, dass Karina jetzt zu Hause vor dem Fernseher zusammenbricht“, stichelte Barbara Schöneberger (47), als Gottschalk sich das ein oder andere Glas genehmigt. Gottschalk daraufhin: „Der spinnt wohl. Völlig besoffen schmeißt er den Ring weg.“ Weiter: „Wenn ich am Abend vor einem Termin zum Wein greife, sagt sie nur warnend: ‚Schatz‘!“ Anscheinend ist Gottschalks Alkoholkonsum (wie auch immer der aussehen mag) ab und zu ein Streitpunkt in der Beziehung.

Trennung nach 40 Ehejahren: Thomas Gottschalk und seine Thea

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Hunziker & Schöneberger: Die Frauen an seiner beruflicher Seite

Natürlich hat ein großer Entertainer wie Thomas Gottschalk nicht nur privat Frauen an seiner Seite gehabt, sondern auch beruflich – von Co-Moderatorinnen bis hin zu weiblichen Stars aus aller Welt, die er als Gäste in seinen Shows begrüßen konnte.

Nur wenige Personen haben sich je getraut, an Gottschalks Seite zu moderieren, weil dies meist bedeutete, in seinem Schatten zu stehen. Meist war es Gottschalks Freund Günther Jauch, der es wagte, sich mit dem Star-Moderator zu messen. Aber auch einige Frauen moderierten an Gottschalks Seite. Als Gottschalk noch ein Fernsehneuling war, war er es, der zu jemand anders aufblicken musste. 1979 und 1980 war er Co-Moderator von Carolin Reiber (80) beim deutschen Vorentscheid zum „Grand Prix Eurovision de la Chanson“ („Eurovision Song Contest“).

Nachdem es bei „Wetten, dass..?“ über die Jahre wechselnde Moderatoren für die Außenwetten gegeben hatte, stellte man Gottschalk in den letzten beiden Jahren seiner Zeit als Moderator der Samstagabendshow Michelle Hunziker (44) zur Seite. Die Chemie zwischen den beiden war so gut, dass sie ihm in die Jury von „Das Supertalent“ bei RTL folgte. Ebenfalls bei RTL, in „Denn sie wissen nicht, was passiert“, treffen Gottschalk und Jauch zudem immer wieder auf Barbara Schöneberger.

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Die Gästinnen in Gottschalks Shows

Zum Schluss müssen wir wohl oder übel noch auf die Schattenseiten von Gottschalks Umgang mit dem anderen Geschlecht zu sprechen kommen: Häufig hagelte es Kritik, wenn der Entertainer ein wenig großspurig oder allzu vertraulich mit seinen Gästinnen bei „Wetten, dass..?“ umging – und das schon lange vor #MeToo. Viele Zuschauer gingen lächelnd über Gottschalks Angewohnheit, das Knie der neben ihm sitzenden Frauen inflationär und ungefragt zu tätscheln, hinweg – sei es, weil man es damals wirklich als harmlos ansah oder weil es beim Zusehen allein unangenehm war. Doch die Kritik an Gottschalks flinken Fingern wurde immer lauter.

Ist Thomas Gottschalks Umgang mit Frauen vor der Kamera aus heutiger Sicht fragwürdig?

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Fremdscham dank Fummelei

Fremdscham beschreibt das Gefühl wohl am besten, welches einem kalt den Rücken hinaufkroch, wenn unser aller Tommi zur besten Sendezeit mal wieder an seinen weiblichen Gästinnen rumfummelte. Gottschalk der Grabbler, irgendwann war der Showmaster berühmt berüchtigt dafür, seine Hände nicht bei sich behalten zu können, wenn das andere Geschlecht neben ihm auf der legendären Couch saß. Denn bei weiblicher Gesellschaft im Rampenlicht haben sich Gottschalks Hände regelmäßig verselbständigt – egal, ob nun Claudia Schiffer, Beyoncé oder Cate Blanchett neben ihm saßen. Der Tommi suchte den direkten Körperkontakt – ohne zu fragen – und überzeugte sich gern selbst vom ordnungsgemäßen Sitz von Mikrofon oder Rocksaum.

Sichtlich unangenehm war das zumindest auch schon damals nicht wenigen der betroffenen Frauen. Und heute? Heute würde die Twitter-Bubble ausflippen, wenn der Tommi seine Hand auch nur einen Zentimeter zu nah an seine Nebenfrau legt. Die Zeiten haben sich geändert. Und Thomas Gottschalk hoffentlich auch. Wir werden es sehen – „Wetten, dass..?“ (Redaktion KuT)