MusikLuke Pritchard findet eine Verbindung zu seinem verstorbenen Vater

Luke Pritchard - The Kooks Rio De Janeiro concert - 2018 - AVALON
The-Kooks-Sänger Luke Pritchard findet in neuem Musikvideo eine Verbindung zu seinem verstorbenen Vater.
The-Kooks-Sänger Luke Pritchard hat durch die neue Resonanz auf den Song ‚See Me Now‘ wieder eine Verbindung zu seinem verstorbenen Vater gefunden.
Der Titel, der davon handelt, dass Luke seinen Vater verlor, als er erst drei Jahre alt war, erschien ursprünglich auf dem Album ‚Listen‘ aus dem Jahr 2014, erlebt jedoch derzeit eine neue Popularität, nachdem die Band ihn während ihrer Headliner-Tour im vergangenen Jahr wieder ins Set aufgenommen hatte. In dieser Woche veröffentlichten The Kooks eine Live-Version des Songs, die in der Londoner O2 Arena aufgenommen wurde, zusammen mit einem emotionalen Video von Julien Temple. Der Film enthält Aufnahmen aus dem ursprünglichen Video von 2014, von der Live-Performance aus dem Jahr 2025 sowie privates Filmmaterial von Luke und seinem Vater. Luke sagte dazu: „Seit ich selbst Kinder habe, hat dieser Song für mich eine neue Bedeutung bekommen. Mir wurde klar, dass Musik die Verbindung zu meinem Vater war. Und die Reaktion der Fans war überwältigend … manchmal hat ein Song einfach seine Zeit.“
Eine noch tiefere Verbindung zu dem Lied fand Luke, nachdem seine Mutter ihm einige „Kassetten von mir und meinem Vater gebracht hat, die ich noch nie gesehen hatte“, wodurch ihm der tatsächliche Einfluss seines Vaters auf sein Leben bewusst wurde. Er erklärte: „Es war wie eine Zeitkapsel. Es gibt Videos, in denen er mir buchstäblich beibringt, ein Mikrofon zu benutzen, Gitarre zu spielen und wie ein Rockstar zu posieren – alles, als ich drei Jahre alt war. Das hat viele Erinnerungen freigeschaltet. Ich war so jung, dass mir gar nicht bewusst war, dass das alles passiert ist.“
Luke wollte die Aufnahme des O2-Konzerts veröffentlichen, weil es für ihn persönlich eine besonders „spezielle Performance“ gewesen sei. Er fügte hinzu: „Ich dachte eigentlich nicht, dass ich den Song zu Ende singen könnte. Meine Mutter und meine Schwester waren im Publikum. Ich habe nur daran gedacht, wie sehr es ihn umgehauen hätte, dass ich diesen Song vor so vielen Menschen in London gespielt habe.“







