StarsJohn Travolta: ‚Ich entscheide mich nicht für die Dunkelheit‘

John Travolta beret at Cannes Film Festival - Rocco Spaziani/DPA Picture Alliance/Avalon - May 2026 BangShowbiz
John Travolta beret at Cannes Film Festival - Rocco Spaziani/DPA Picture Alliance/Avalon - May 2026 BangShowbiz

John Travolta beret at Cannes Film Festival - Rocco Spaziani/DPA Picture Alliance/Avalon - May 2026

Bang ShowbizBang Showbiz | 03.06.2026, 09:00 Uhr

John Travolta hat erzählt, wie er es geschafft hat, seine Trauer nach dem tragischen Tod seiner Frau und seines Sohnes zu bewältigen.
Der 72-jährige Schauspieler verlor 2009 seinen Sohn Jett im Alter von 16 Jahren, bevor seine Frau Kelly Preston 2020 ihren zweijährigen Kampf gegen Brustkrebs verlor.

Nun hat der Schauspieler sein Spielfilm-Regiedebüt ‚Propeller One-Way Night Coach‘ seiner verstorbenen Frau und seinem Sohn gewidmet und gegenüber der italienischen Zeitung ‚La Repubblica‘ erklärt: „Sie sind das Vorbild, aus dem dieser Film entstanden ist.“ Auf die Frage, wie er mit dem Tod seiner Lieben umgegangen sei, antwortete er: „Das Leben hat mich sicherlich auf die Probe gestellt, (aber es liegt in meiner) Natur, das Positive zu suchen, selbst angesichts des Schlimmsten. Ich bin nicht dazu geschaffen, in der Dunkelheit zu versinken. Ich kann die Dunkelheit betrachten, aber ich entscheide mich nicht dafür, in dieser Dunkelheit zu sterben.“

Travolta übernahm bei ‚Propeller One-Way Night Coach‘ gleich mehrere Aufgaben: Er führte Regie, verfasste das Drehbuch und sprach den Kommentar. Der 61-minütige Film basiert auf seiner gleichnamigen Kinder-Novelle aus dem Jahr 1997, in der er seinen ersten Flug im Jahr 1962 verarbeitet. In den Hauptrollen sind Travoltas und Prestons 26-jährige Tochter Ella Bleu Travolta sowie Clark Shotwell, Kelly Eviston-Quinnett und Olga Hoffmann zu sehen.

Bei seiner Premiere im Rahmen der Cannes Film Festival sorgte der Film für große Aufmerksamkeit. Medienberichten zufolge wurde er mit vier Standing Ovations gefeiert. Zudem soll Travolta überraschend mit einer Ehren-Palme ausgezeichnet worden sein. Über den Film fügte der Darsteller hinzu: „Ich wünsche mir, dass die Zuschauer wieder einen Sinn für Hoffnung entwickeln. Im Jahr 1962 war unser Blick auf die Welt noch nicht so sehr von Negativität bestimmt wie heute.“