FilmPaul McCartney hat eine Sorge wegen Paul Mescal in den Beatles-Filmen

Paul Mescal is Paul McCartney in THE BEATLES - A FOUR-FILM CINEMATIC EVENT - Sony Pictures BangShowbiz
Paul Mescal is Paul McCartney in THE BEATLES - A FOUR-FILM CINEMATIC EVENT - Sony Pictures BangShowbiz

Paul Mescal is Paul McCartney in THE BEATLES - A FOUR-FILM CINEMATIC EVENT - Sony Pictures

Bang ShowbizBang Showbiz | 14.10.2026, 18:00 Uhr

Paul McCartney hat eine Sorge wegen Paul Mescal in den Beatles-Filmen.

Paul McCartney hat eine konkrete Bitte an Regisseur Sam Mendes, der eine vierteilige Filmreihe über die Beatles plant.
Der Musiker befürchtet, dass die Größenunterschiede zwischen den Darstellern das Bild der legendären Band verfälschen könnten. Besonders bei Paul Mescal, der in den Filmen McCartney verkörpern soll, ist ihm dieser Punkt wichtig. In einem Gespräch mit Amy Poehler für deren Podcast ‚Good Hang‘ erinnerte sich der 84-Jährige an den Film ‚Nowhere Boy‘ aus dem Jahr 2009. Das Biopic erzählt von den frühen Jahren seines verstorbenen Bandkollegen John Lennon.

McCartney störte damals, dass Aaron Taylor-Johnson, der Lennon spielte, deutlich größer wirkte als Thomas Brodie-Sangster in der Rolle des jungen McCartney. „Meine Figur wirkt irgendwie schwächlich. Kleiner als John. John schlägt mich zu Boden. Und ich dachte: ‚Sam, das stimmt doch überhaupt nicht!'“, erzählte McCartney über seine damalige Reaktion. Mit „Sam“ meinte er Regisseurin Sam Taylor-Johnson, die er trotz seiner Kritik weiterhin als gute Freundin bezeichnet. Ihre Erklärung, dass es sich um einen Spielfilm und keine Dokumentation handle, überzeugte ihn allerdings nicht. „Das gefällt mir als Erklärung nicht“, erinnerte sich der Musiker. Schließlich sei die Darstellung bereits abgedreht gewesen und er habe nichts mehr daran ändern können.

Als McCartney erfuhr, dass Paul Mescal in Mendes‘ geplanter Filmreihe ihn spielen würde, während Harris Dickinson als John Lennon besetzt wurde, kamen die alten Bedenken zurück. Deshalb wandte er sich direkt an den Regisseur. „Paul ist ein bisschen kleiner“, habe er Mendes geschrieben. Als der Filmemacher ihm ein Standbild von Dreharbeiten zeigte, auf dem die Darsteller den berühmten Abbey-Road-Zebrastreifen überquerten, fiel McCartney der Größenunterschied erneut auf. „Sam! Kleiner? Mach das nicht! Du hast gesagt, dass du das nicht machen würdest“, habe er daraufhin getextet.

Mendes versuchte, ihn zu beruhigen. Der Unterschied sei lediglich auf die Schrittbewegung zurückzuführen, erklärte der Regisseur und schickte ihm ein weiteres Bild, auf dem beide Darsteller gleich groß wirkten. Mescal wird mit einer Körpergröße von etwa 1,80 Metern angegeben und liegt damit ungefähr auf McCartneys Niveau. Dickinson soll dagegen rund 1,88 Meter groß sein. Die Besetzung der vier Filme wird durch Barry Keoghan als Ringo Starr und Joseph Quinn als George Harrison ergänzt.

Mescal selbst blickt seiner Rolle mit Begeisterung entgegen. Gegenüber ‚Variety‘ sagte der 30-Jährige, er sei „überglücklich“, an einem Projekt dieser Größenordnung mitwirken zu dürfen. Die Zusammenarbeit mit Mendes und erfahrenen Drehbuchautoren empfinde er als besondere Chance. Zugleich freue er sich über mehr Stabilität nach den turbulenten Jahren seit seinem Durchbruch mit der Serie ‚Normal People‘. Über Details zu den Beatles-Filmen wolle er allerdings möglichst wenig verraten. Die Dreharbeiten und die Vorbereitung würden ihn über das gesamte Jahr 2026 beschäftigen. Seiner Ansicht nach könnten die Filme davon profitieren, wenn das Publikum vorab möglichst wenig über sie wisse.