ABBA: Die besten Heavy-Metal-Coverversionen

Sebastian GrünbergerSebastian Grünberger | 31.10.2021, 20:00 Uhr
ABBA: Die besten Heavy-Metal-Coverversionen
ABBA: Die besten Heavy-Metal-Coverversionen

IMAGO / ZUMA/Keystone

Von Metallica über Gotthard bis Ghost: Das sind die besten ABBA-Coverversionen von bekannten Heavy-Metal-Bands.

Mit der Reunion von ABBA hält der Discosound der späten 1970er-Jahre und 1980er-Jahre wieder Einzug. Aber kann die „Dancing Queen“ eigentlich auch als „Metal Queen“ durchgehen? Na und ob sie kann!

Wir hören uns mal zehn der besten, obskursten oder interessantesten Coverversionen von Heavy-Metal-Bands an, die sich dem Phänomen ABBA widmeten. Der ohnehin nicht armen Band dürfte das den einen oder anderen zusätzlichen Euro in die Bandkasse gebracht haben — und Metalheads und ABBA-Fans haben gleichermaßen Spaß.

1. Yngwie Malmsteen „Gimme Gimme Gimme“

Er ist der Virtuose der ultraschnellen Neoklassik-Metal-Gitarre, einer der unverkennbarsten Gitarristen überhaupt. Yngwie J. Malmsteen (58), wie auch ABBA aus Schweden stammend, nahm sich des ABBA-Songs „Gimme Gimme Gimme“ an. Die Gitarren jaulen im Flitzefingertempo, die Stimmen jaulen ebenfalls — und das Ganze ist so over the top, dass es schon wieder gut ist.

2. Amberian Dawn „Lay All Your Love On Me“

Die Gruppe Amberian Dawn macht aus dem Stück „Lay All Your Love On Me“ einen Power-Metal-Song. Mit der Sopranistin Heidi Parviainen (42) hat finnische Metal-Band definitiv eine Sängerin, die den Gesangslinien von ABBA gewachsen ist. Und auch wenn es unter der Kategorie Metal fällt: Diese Version hat durchaus Pop-Appeal.

3. Avantasia: „Lay All Your Love On Me“

Auch die bekannte Band rund um Chef Tobias Sammet (43) coverte „Lay All Your Love On Me“. Hört sich dann so an:

4. Ghost „I’m A Marionette“

Ghost sind ein Phänomen im modernen Metal. Die Band fährt nicht nur ein ordentliches musikalisches Brett, sondern begeistert auch mit der einzigartigen Frontfigur „Papa Emeritus“/  „Cardinal Copia“. Dass ausgerechnet sie ABBA covern, war nicht zu erwarten. Ghost lassen hier den Song „I’m A Marionette“ hören.

5. Metalium „Thank You For The Music“

Die Hamburger Band Metalium sind seit den 1980er-Jahren in der deutschen Metalszene verankert. Sie entschieden sich für den Klassiker „Thank You For The Music“ — das Klavier bleibt, dafür gesellen sich harte E-Gitarren und Doublebass-Drums dazu.

6. Metallica: „Dancing Queen“

Gut, von einer richtigen Coverversion zu sprechen, wäre hier etwas hochgegriffen. Tatsache ist: die größte Metal-Band aller Zeiten (genauer gesagt Bassist Robert Trujillo, 57 und Gitarrist Kirk Hammett, 58) spielte in den letzten Jahren auf Tour Songs von Bands, die aus der jeweiligen Stadt/dem jeweiligen Land kamen. Lokalkolorit, sozusagen. In Stockholm war ABBA dran. Den Konzertgängern gefiel’s hörbar:

7. Gotthard „S.O.S.“

Die Schweizer Rocklegenden Gotthard nahmen „S.O.S.“ sogar auf ihren 2020 erschienenen Longplayer „13“ mit rauf. Dabei bleibt das Stück zwar eine Ballade, wird aber später von satten E-Gitarren und Schlagzeugsalven nach vorne getrieben.

7. Helloween „Lay All Your Love On Me“

Anscheinend steht das Stück „Lay All Your Love On Me“ bei Bands der härteren Gangart hoch im Kurs. Auch die deutschen Power-Metaller von Helloween veröffentlichten ein Cover des Songs.

8. At Vance „Money Money Money“

Was Heavy-Metal-Bands meist perfekt beherrschen: hohen Gesang. Das kommt einem natürlich zugute, wenn man Songs wie „Money Money Money“ interpretieren möchte. Nachzuhören bei Vance:

9. Fozzy „SOS“

Große Refrains funktionieren eben in jedem Kontext — das beweist auch die Band Fozzy mit ihrer Version von „SOS“.

10. KMAC – When You love ABBA but also love Death Metal

KMAC ist ein YouTuber, der seiner Liebe zu Death Metal und Pop frönt — und dabei dafür sorgt, dass seinen Fans vor lauter Lachen die Tränen kommen. Wir haben hier der Einfachheit wegen dauernd von Heavy Metal gesprochen (auch wenn sich nicht bei allen Bands um reine Heavy-Metal-Bands) handelte. Hier geht’s diesmal aber so richtig heftig mit Death Metal zur Sache.