FilmJeremy Renner bestätigt: Hawkeye fehlt in ‚Avengers: Doomsday‘

Jeremy Renner - September 2025 - Avalon - Toronto International Film Festival BangShowbiz
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Jeremy Renner - September 2025 - Avalon - Toronto International Film Festival

Bang ShowbizBang Showbiz | 13.10.2026, 18:00 Uhr

Jeremy Renner wird im kommenden Marvel-Blockbuster ‚Avengers: Doomsday‘ nicht als Hawkeye zurückkehren.
Der 55-jährige Schauspieler hat bestätigt, dass er nicht zur Besetzung des mit Spannung erwarteten Superheldenfilms gehört. Dabei konnte er sich einen Seitenhieb auf seine Marvel-Kollegen nicht verkneifen. Renner verkörpert seit vielen Jahren Clint Barton alias Hawkeye im ‚Marvel Cinematic Universe‘ (MCU). In einer Fragerunde, deren Aufzeichnung ein Fan auf X veröffentlichte, wurde er nun auf eine mögliche Beteiligung an ‚Avengers: Doomsday‘ angesprochen.

„Nein, nein, nein, nein. Da bin ich nicht dabei“, stellte Renner klar. Anschließend scherzte er, dass die Avengers ohne seinen treffsicheren Bogenschützen wohl schlechte Chancen hätten. „Bei ‚Doomsday‘ bin ich nicht dabei, also werden die Avengers wahrscheinlich verlieren“, erklärte er. „Sie haben mich nicht angerufen, also ist es ihre Schuld.“

Dass er in ‚Avengers: Doomsday‘ fehlt, bedeutet allerdings nicht, dass Renner seine Zeit als Hawkeye endgültig beendet hat. Bereits im vergangenen Jahr hatte der ‚Mayor of Kingstown‘-Darsteller erklärt, dass er gern ins Marvel-Universum zurückkehren würde. Dabei könne er sich sowohl eine zweite Staffel der Serie ‚Hawkeye‘ als auch Auftritte in anderen Produktionen vorstellen. „Ich bin immer gern Teil dieser Welt“, sagte Renner gegenüber ‚Empire‘. Er liebe seine Kollegen und habe auch seine Figur über die Jahre sehr ins Herz geschlossen. Er sei zuversichtlich, dass sich irgendwann weitere Möglichkeiten für Hawkeye ergeben würden. Auch körperlich fühle er sich zunehmend bereit für eine Rückkehr. „Mein Körper bereitet sich auf so etwas vor“, erklärte er. Ob ihn allerdings noch jemand in einem engen Superheldenkostüm sehen wolle, sei eine andere Frage. Mit einem Lachen fügte Renner hinzu, dass er darin jedenfalls gut aussehen würde.

Im Januar 2023 erlitt Renner bei einem schweren Unfall auf seinem Grundstück im US-Bundesstaat Nevada lebensgefährliche Verletzungen. Er wurde von seinem eigenen Schneepflug überrollt und musste anschließend einen langen Genesungsprozess durchlaufen. Während dieser schwierigen Zeit erhielt der Schauspieler viel Unterstützung von seinen Marvel-Kollegen. Gerade deshalb wäre eine Rückkehr ins MCU für ihn auch emotional von großer Bedeutung.

Bereits 2024 erklärte Renner gegenüber ‚Entertainment Tonight‘, dass er jederzeit bereit wäre, erneut Hawkeye zu spielen, sobald seine körperliche Verfassung es zulasse. „Ich werde auf jeden Fall stark genug sein. Ich werde bereit sein“, versicherte er. Seine Marvel-Kollegen hätten ihn nach dem Unfall am Krankenbett besucht und während der gesamten Genesung begleitet. „Wenn sie mich wollen, können sie mich haben“, sagte Renner damals.

Während Renner in ‚Avengers: Doomsday‘ nicht zu sehen sein wird, kehrt Sebastian Stan als Bucky Barnes alias Winter Soldier zurück. Der 44-jährige Schauspieler deutete kürzlich an, dass der neue Film für Marvel-Fans besonders emotional werden könnte. „Ich habe den Film noch nicht gesehen und weiß nicht, wie er am Ende geworden ist“, erklärte Stan gegenüber ‚Decider‘. Er rechne allerdings damit, dass die Geschichte in vielerlei Hinsicht herzzerreißend sein werde. „Wir werden sehen, wer es auf die nächste Stufe schafft“, fügte er hinzu.

Besonders gefreut habe sich Stan darüber, bei den Dreharbeiten zahlreiche langjährige Marvel-Kollegen wiederzutreffen. Dazu gehörten unter anderem Chris Evans und Robert Downey Jr. Die Begegnungen hätten viele Erinnerungen an die vergangenen Jahre geweckt. „Es war sehr nostalgisch, zurückzublicken und darüber nachzudenken, wie lange wir uns schon kennen und wie wir gemeinsam älter geworden sind“, erklärte der Schauspieler. Für Stan ist die Marvel-Besetzung längst mehr als eine gewöhnliche Gruppe von Kollegen. „Es war eine Familie, und das wird sich auch nicht ändern“, sagte er.