StarsTom Kaulitz enttäuscht nach Fernsehpreis: ‚Es hat sich keiner gemeldet‘

Tom Kaulitz (Tokio Hotel)- 02.10.2014 Berlin - Geisler-Fotopress
Der Tokio-Hotel-Star war bei der WM 2026 als "Fan-Experte" für den Sender im Einsatz.
Tom Kaulitz freute sich über den Deutschen Fernsehpreis für das MagentaTV-Team – wunderte sich danach aber über das Schweigen seiner Kollegen.
Das Team von MagentaTV wurde vergangene Woche für die Beste Sportsendung des Jahres ausgezeichnet. Der Tokio-Hotel-Star, der während der Fußball-Weltmeisterschaft als „Fan-Experte“ für den Sender im Einsatz gewesen war, wartete anschließend jedoch vergeblich auf eine Nachricht. Im Podcast ‚Kaulitz Hills – Senf aus Hollywood‘ sprach der 37-Jährige mit seinem Zwillingsbruder Bill über die Preisverleihung. „Ich war ein bisschen enttäuscht, weil sich keiner bei mir gemeldet hat“, gestand Tom.
Er habe damit gerechnet, dass ihm zumindest jemand kurz schreibe oder Bescheid gebe. Dabei stellte der Musiker ausdrücklich klar, dass er seinen eigenen Beitrag nicht mit dem Einsatz der Kollegen gleichsetzen wolle. Laura Wontorra, Johannes B. Kerner, Mats Hummels und Christian Straßburger hatten den Preis stellvertretend auf der Bühne entgegengenommen. Diese seien deutlich stärker in die preisgekrönte WM-Berichterstattung eingebunden gewesen, räumte Tom ein. Er selbst habe schließlich nur eine kleinere Rolle gespielt.
Ganz spurlos ging der Vorfall dennoch nicht an ihm vorbei. Bill reagierte deutlich empörter und bezeichnete das Verhalten der Kollegen als „Unverschämtheit“. Für den Sänger war klar: „Die kriegen alle so ein Ding? Dann kriegst du den auch!“ Tom nahm die Angelegenheit anschließend mit Humor. Er gratulierte dem gesamten MagentaTV-Team und berichtete, dass er nach der Verleihung sogar mit Johannes B. Kerner gesprochen habe. Der Moderator habe ihm versichert: „Der Preis gilt übrigens auch für Praktikanten.“
Tom war zur WM 2026 als „Fan-Experte“ für MagentaTV engagiert worden. Er führte unter anderem Interviews und meldete sich aus Spielorten wie Los Angeles und New York. Arnim Butzen, TV-Chef der Telekom, bezeichnete den Gitarristen damals als „Bindeglied zwischen Entertainment und Sportjournalismus“. Mit Toms Perspektive erweitere man das WM-Team um einen „frischen, unterhaltsamen Blick auf das Turnier“.






