12.11.2020 18:11 Uhr

Arabella Kiesbauer: So sieht sie heute mit über 50 aus!

Kaum eine Moderatorin prägte das deutsche Fernsehen wie Moderatorin Arabella Kiesbauer. Durch die 90er hinweg moderierte sie ihre eigene Talkshow, in der sie sich mit allen denkbaren und undenkbaren Alltags- und Beziehungsproblemen beschäftigte.

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Von 1994 an moderierte die schöne Afro-Österreicherin knackige zehn Jahre lang über 3000 Folgen ihrer Show und wurde so zum Kult. Dann wurde es eher ruhiger um die mittlerweile 51-jährige Arabella Kiesbauer.

So hält sie sich fit und jung

In der Zwischenzeit ist viel im Leben von Arabella passiert. So arbeitet sie im Vergleich zu vielen ihrer damaligen Talkshow-Kollegen noch heute als Moderatorin – allerdings nur noch in Österreich und moderiert die dortige Version von „Bauer sucht Frau“ sowie den österreichischen Ableger des internationalen Erfolgsformats „The Masked Singer„.

In der Zwischenzeit hat sie geheiratet und ist zweifache Mutter. Auch wenn Arabella im Frühjahr ihren mittlerweile 51. Geburtstag feierte, ist sie nach wie vor eine sehr attraktive Frau mit einer tollen Ausstrahlung. Man sieht Arabella ihr privates Glück und die Entspanntheit im Leben an.

Arabella Kiesbauer: So sieht sie heute mit über 50 aus!

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Arabella bleibt sich treu

Mittlerweile hat sie sich von den künstlich aussehenden Perücken verabschiedet und rockt ihre natürliche Haarpracht. Von dem Beauty-Wahn, dem viele Frauen ab Mitte 40 verfallen, will Kiesbauer nichts wissen, wie sie im Interview mit der „Bild“-Zeitung sagt:

„Ich liebe es zu tanzen – das ist mein Sportprogramm, drei Mal die Woche. Andere Menschen fasten, machen Saftkuren, das kann ich nicht, denn ich liebe es zu essen.“

Arabella Kiesbauer: So sieht sie heute nicht mehr aus!

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Eine wie keine

Ihre Karriere begann Arabella Ende der 80er-Jahre beim ORF mit der Jugendsendung „X-Large“, bevor Pro 7 sie nach Deutschland holte und dort zum Star machte. Von 1994 an moderierte sie zehn Jahre ihr eigenes Talk-Format „Arabella“, das bis heute unvergessen ist und das Sendungsgenre maßgeblich prägte.

Kiesbauer fokussierte sich aber nicht nur auf reine Talksendungen, sondern probierte sich auch in anderen Bereichen aus. So war die schöne Moderatorin auch in einer Gastrolle im Erfolgsfilm „Das Superweib“ mit Veronica Ferres und 2004 in der Serie „Kommissar Rex“ zu sehen.

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Auf einer ganz besonderen Reise

Im selben Jahr verschwand Arabella beinahe schlagartig aus der deutschen TV-Landschaft, nachdem sie sich abfällig über das deutsche Fernsehprogramm geäußert hatte. Die „Bild“-Zeitung zitierte die Afro-Österreicherin damals mit Ausschnitten aus einem Interview, dass Kiesbauer dem österreichischen Magazin „News“ gegeben hatte.

„Man hat teilweise das Gefühl, da wird Fernsehen gemacht nach dem Motto: Produziert Scheiße, eine Milliarde Fliegen können sich nicht irren.“ Die Österreicher hätten ihrer Meinung nach „mehr Lebensfreude als die Deutschen; das wirkt sich auch auf die Fernsehqualität aus.“ Etwa ab diesem Moment wurde es in Deutschland ruhig um sie. Aber auch insgesamt ließ der damalige Talkshow-Hype zu dieser Zeit nach.

Für Arabella ging die Reise aber weiter – nicht nur beruflich, sondern auch privat. So begab sich die Tochter einer österreichischen Schauspielerin und eines ghanaischen Maschinenbauingenieurs auf Spurensuche. Dabei führte sie ihr Weg nach Ghana, dem Heimatland ihres Vaters. Über ihre emotionale Entdeckungsreise schrieb sie 2007 ein Buch mit dem Titel „Mein afrikanisches Herz“.