„The Voice of Germany“: Alle Gewinner der beliebten Castingshow

„The Voice of Germany“: Alle Gewinner der beliebten Castingshow
„The Voice of Germany“: Alle Gewinner der beliebten Castingshow

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28.09.2021 11:24 Uhr

Seit November 2011 werden bei „The Voice of Germany“ Sänger und Sängerinnen mit herausragendem Gesangstalent gesucht, denn bei keiner anderen Show liegt der Fokus so sehr auf der Stimme wie hier. Die zehn Sieger der vergangenen Staffel konnten sowohl die Coaches als auch die Zuschauer besonders von sich überzeugen. Doch was machen die „The Voice of Germany“ Gewinner heute?

Endlich ist es raus: „The Voice of Germany“ 2021 startet am 7. Oktober 2021. Auch in diesem Jahr werden die neuen/alten Coaches die beste Stimme der Staffel suchen. Der Gewinner oder die Gewinnerin haben danach die Chance auf eine große Musikkarriere. Theoretisch jedenfalls, wenn wir uns die Gewinner der letzten Staffeln anschauen.

Denn sie alle haben eines gemeinsam: Sie konnten sich ihren Traum vom Sieg bei „The Voice Of Germany“ erfüllen! Doch nicht alle Gewinner der Show haben das Sprungbrett für ihre Musikkarriere genutzt, denn einige von ihnen sind schon wenige Wochen nach ihrem Sieg von der Bildfläche verschwunden.

Die erste „The Voice of Germany“-Gewinnerin: Ivy Quainoo

In der ersten Staffel der Castingshow konnte die damals 19-jährige Ivy Quainoo nicht nur ihre Coaches Alec Völkel und Sascha Vollmer von The BossHoss mit ihrer Stimme verzaubern, auch die Zuschauer von „The Voice of Germany“ waren begeistert. Im Finale setzte sie sich übrigens gegen ihre heute ziemlich erfolgreichen Kollegen Michael Schulte und Max Giesinger, der einen Hit nach dem anderen veröffentlicht, durch.

Ihr Siegersong „Do you like what you see“ brachte der Deutsch-Ghanaerin nicht nur den ersten Platz ein, sondern auch eine Goldene Schallplatte und katapultierte Ivy Quainoo direkt auf Platz zwei der deutschen Charts. Heute arbeitet Ivy weiterhin als Sängerin und Schauspielerin und war im Jahr 2021 sogar Teil der deutschen Jury des Eurovision Song Contest.

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Die Finalisten der ersten Staffel von „The Voice of Germany“: Michael Schulte, Ivy Quainoo, Kim Sanders und Max Giesinger

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Nick Howard: Er war kein Neuling in der Musikbranche

Anders als für manch anderes Talent bei „The Voice of Germany“ war die Bühne kein neues Pflaster für den Briten Nick Howard. Bereits vor seiner Teilnahme an der Show hatte er zwei Alben veröffentlicht und seine Lieder waren Teil von zahlreichen Filmen, Serien und Werbespots. Bei „The Voice“ entschied sich Nick Howard für Coach Rea Garvey, mit dem er es bis ins Finale schaffte. Mit seinem eigenen Song „Unbreakable“ war er zwar nur der zweiterfolgreichste Kandidat in den deutschen Charts, den Sieg konnte er sich jedoch durch seine klare Führung im Telefonvoting sichern. Bis heute macht Nick Howard seine Leidenschaft zum Beruf und nahm gemeinsam mit Stars wie Cascada-Sängerin Natalie Horler Musik auf.

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Vom Underdog zum TVOG-Gewinner: Andreas Kümmert

Auch wenn Kandidat Andreas Kümmert zunächst unscheinbar erscheint, hat er bereits bei seiner Blind Audition, in der er „Rocket Man“ von Elton John performte, alle in seinen Bann gezogen. Sein eigener, für „The Voice of Germany“ produzierter Song „Simple Man“ schoss unmittelbar nach Veröffentlichung auf Platz 1 der iTunes-Charts und sicherte Andreas Kümmert einen klaren Vorsprung fürs Finale, welches er für sich entscheiden konnte. Nach der Show hat der zurückhaltende „The Voice of Germany“-Gewinner ein Album mit seinem Coach Max Herre produziert, inzwischen hat der Vollblutmusiker auch sein eigenes Label gegründet, bei dem er seine Musik veröffentlicht.

Charley Ann Schmutzler schlug einen anderen Weg ein

In der vierten Staffel wurde Charley Ann Schmutzler aus dem Team der Fanta 4 Stars Smudo und Michi Beck zur Gewinnerin von „The Voice of Germany“ gekürt. Mit dem für sie ausgewählten neuen Song „Blue Heart“ erzielte sie die zweitmeisten Downloads der Staffel und konnte das Finale schließlich für sich entscheiden. Nach ihrem Sieg hat Charley Ann sich allerdings einer anderen Karriere zugewendet: Sie tritt in die Fußstapfen ihrer Mutter, Claudia Schmutzler, und arbeitet heute als Schauspielerin.

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Die jüngste „The Voice of Germany“-Gewinnerin: Jamie-Lee Kriewitz

Mit ihrer einzigartigen Stimme konnte Jamie-Lee Kriewitz alle vier Coaches in den Blind Auditions von sich überzeugen, mit ihrer liebenswerten Art und ihrem ausgefallenem Stil singt sich die damals gerade mal 17 Jahre alte Kandidatin in die Herzen der Zuschauer. Kein Wunder also, dass Jamie-Lee das Finale mit Unterstützung ihrer Coaches Michi Beck und Smudo und ihrem eigenen Song „Ghost“ mit klarem Vorsprung für sich entscheidet.

Im darauffolgenden Jahr tritt „The Voice of Germany“-Gewinnerin Jamie-Lee Kriewitz für Deutschland beim Eurovision Song Contest an, belegt jedoch den letzten Platz. Seitdem arbeitet sie erfolgreich als Sängerin und tritt unter dem Namen Jamie-Lee auf.

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Keine große Karriere für Talent Tay Schmedtmann

„The Voice of Germany“-Gewinner Tay Schmedtmann sammelte schon als Jugendlicher Bühnenerfahrung als Sänger einer christlichen Jugendband. Da er bevorzugt auf Deutsch singt, wählt er als Coach Popsänger Andreas Bourani und kann das Finale der sechsten Staffel mit seinem Song „Lauf Baby Lauf“ mit 54 % für sich entscheiden. Im Jahr 2019, drei Jahre nach seinem Sieg, veröffentlicht er eine weitere Single, inzwischen hat Tay Schmedtmann sich aus der Öffentlichkeit herausgezogen.

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In ihrer Heimat ist sie ein kleiner Star: Natia Todua

Die Georgierin Natia Todua konnte bei ihrer Blind Audition alle vier Coaches mit ihrer Stimme begeistern und entschied sich für Sunrise-Avenue-Frontmann Samu Haber. Um auch nach der Blind Audition in Deutschland bleiben zu können, belegt sie einen Intensiv-Deutschkurs, der ihr Visum um ein Jahr verlängert. Im Finale der siebten Staffel haben die Talente erstmals keinen eigenen Song präsentiert, doch auch mit den Coverversionen kann sie den Sieg ergattern.

Nach dem Finale tritt sie mit ihrer Single „My Own Way“ im deutschen Vorentscheid für den Eurovision Song Contest 2018 an, scheidet jedoch aus. Inzwischen lebt Natia Todua wieder in ihrer Heimat Georgien, wo sie nicht nur weiter Musik macht, sondern auch in der Jury von „Georgian Idol“ sitzt, dem Pendant zu „Deutschland sucht den Superstar“.

„The Voice of Germany“-Gewinner Samuel Rösch folgt seiner Leidenschaft

Im Jahr 2018 gewinnt Sänger Samuel Rösch mit seinem Coach Michael Patrick Kelly die achte Staffel von „The Voice of Germany“. Nach seinem Sieg beschließt er, sich auf die Musik konzentrieren zu wollen und bricht sein Masterstudium in evangelischer Religionspädagogik ab, um als Musiker zu arbeiten. Nach einigen Singles veröffentlicht Samuel Rösch im April 2021 sein Debütalbum „Geschichten“. Darauf befindet sich übrigens die gleichnamige Single mit „The Voice of Germany“-Kollegin Fidi Steinbeck, die in der Staffel nach ihm teilnahm.

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Frauenpower: Claudia Emmanuela Santoso gewinnt mit Alice Merton

Die 19-jährige Claudia Emmanuela Santoso begeistert sowohl die Coaches als auch die Zuschauer mit ihrer besonderen Stimmfarbe. Gemeinsam mit Coach Alice Merton schafft die Indonesierin, was vor ihr noch niemandem gelungen ist: Sie führt erstmals einen weiblichen Coach zum Sieg. Ihr eigener Siegersong „Goodbye“ berührt alle und landete in Indonesien und einigen europäischen Ländern in den iTunes-Charts. Heute singt sie weiterhin und ist aktiv auf Social Media.

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TVOG-Gewinnerin Paula Dalla Corte begeistert diesen Weltstar

In der Jubiläumsstaffel von „The Voice of Germany“ sticht Schweizerin Paula Dalla Corte durch ihre einzigartige Stimme und ihren lässigen, leicht melancholischen Stil aus der Masse hervor. Sie begeistert damit nicht nur die Zuschauer und ihre Coaches Samu Haber und Rea Garvey, auch Superstar David Guetta war geflasht von der 19-Jährigen. Im Finale 2020 konnte sie sich gegen ihre Konkurrenten durchsetzen und gewinnt die Show mit ihrem eigenen Song „Someone Better“. Nach ihrem Sieg ist es aber vorerst still um Paula Dalla Corte geworden.

Die elfte Staffel von „The Voice of Germany“ läuft ab dem 7. Oktober donnerstags um 20.15 Uhr auf ProSieben und ab dem 10. Oktober sonntags um 20.15 Uhr bei sat.1 – außerdem sind alle Folgen nach Ausstrahlung sowie Bonusmaterial auf joyn abrufbar.

(SR)