„Bachelorette“ Maxime in bester Gesellschaft: Weitere ungeliebte Reality-TV-Stars

TVNOW & IMAGO / Eventpress

31.08.2021 17:31 Uhr

Entweder sie zeigen zu viel – oder aber zu wenig. Um am Reality-TV-Himmel hell zu leuchten, hilft nur Sendezeit. Aber die muss genutzt werden! Die aktuelle „Bachelorette“ Maxime Herbord ist nicht nur den Zuschauern zu langweilig, sondern auch ihren potentiellen Traummännern. Doch sie ist nicht der einzige ungeliebte Reality-TV-Star am hiesigen Trash-TV-Himmel.

Manche Promis machen es einem nicht leicht, sie zu mögen. Sie polarisieren, stänkern und sie halten sich selbst für ’ne riesige Nummer, obwohl sie nur einer von vielen Sternen am Himmel sind. Oder aber sie langweilen, nerven und sind einfach nicht Trash-TV tauglich.

In den sozialen Medien können Fans und Hater ihre Meinung zu diesen Reality-Stars weitestgehend anonym kundtun. Das eskaliert regelmäßig – und nicht selten ist es so extrem, dass die Sender eingreifen müssen. Die derzeitige „Bachelorette“ Maxime Herbord ist das perfekte Beispiel dafür, wenn es so gar nicht läuft…

Maxime Herbord: Die „Bachelorette“ langweilt an allen Fronten

Die 26-jährige „Bachelorette“ hat es aber auch nicht leicht: Ihre Staffel kämpft mit niedrigen Einschaltquoten, die Männer werfen freiwillig das Handtuch – und ein Publikumsliebling ist sie auch nicht. „Kindisch“ und „langweilig“ soll Maxime sein. Was nach Gleichgültigkeit klingt, schlägt aber wie immer in den sozialen Medien gerne mal in blanken Hass um. So auch bei Maxime – und als die Hate-Kommentare zu derbe werden, muss irgendwann sogar RTL eingreifen: „Auch wenn euch das Verhalten der Bachelorette teilweise nicht gefällt oder ihr ihre Reaktionen nicht teilen und nachvollziehen könnt, rechtfertigt das keine verbalen Verletzungen. Nicht jeder zurückhaltende Mensch ist automatisch langweilig“, schreibt der Sender. Feiner Schachzug. Weniger schön für Maxime und die Krönung einer eh verkorksten Staffel: RTL verschiebt das Finale um eine Woche wegen König Fußball.

Nach „Promi Big Brother“: Daniela Büchner bleibt ungeliebt

Eine, die uns 24/7 das Gegenteil von langweilig zeigt, ist Daniela „Danni“ Büchner. Doch egal in welchem Reality-Format die Witwe von Mallorca-Jenser auch auftaucht: Sie macht sich nirgendwo richtig beliebt. Weder vor Ort – noch vor den Bildschirmen. Zuletzt versuchte die Mallorca-Auswanderin, sich bei „Promi Big Brother“ genau SO zu zeigen, wie sie wirklich ist. Großer Fehler und schlechte Image-Kampagne. Denn leider kommt La Büchner am allerwenigsten beim Gegenüber an, wenn sie ihre authentischen zehn Minuten hat. Das hätten ihr zuvor bereits die Teilnahme an diversen Formaten wie dem „Sommerhaus der Stars“ oder dem „Dschungelcamp“ zeigen können. Doch die Danni geht gerne immer wieder da hin, wo es weh tut. Angeblich sogar bis auf’s Cover vom „Playboy“.

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GNTMs Lijana Kaggwa: Statt Modelkarriere kam der Polizeischutz

Selbstgefällig, unsympathisch, zickig – alles Adjektive, die die Zuschauer für Lijana Kaggwa aus der GNTM-Staffel 2020 während der Ausstrahlung fanden. Von Folge zu Folge wurde die Ablehnung größer, bis die junge Frau sich irgendwann nur noch mit Hass konfrontiert sah. Ob die Folgen nun Lijanas tatsächlichen Charakter gezeigt haben – oder ob der inzwischen oft gescholtene Schnitt verantwortlich für das Negativ-Image war, ist unklar. Fans sind jedoch sicher, dass die Zusammenschnitte vom Sender ProSieben Lijana ebenfalls nicht ins beste Licht rückten. Es wird spekuliert, dass die finalen Folgen mit dem Nachwuchs-Model nachträglich neu geschnitten werden mussten – aufgrund des schier wahnsinnigen Hasses gegen die heute 25-Jährige. Giftköder für ihren Hund, Vergewaltigungsdrohungen gegen Lijana und auf der Straße angespuckt werden, alles wegen einer TV-Show.

Damals musste die Polizei eingeschaltet werden. Heute scheint es Lijana besser zu gehen – auf ihrem Instagram-Account kämpft sie gegen Cybermobbing und hat ihre eigenen Kampagnen zum Thema gestartet. Von GNTM hat sie sich lange distanziert.

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Michael Wendler: Mit dem Aluhut ins Karriereaus

Es ist wohl wenig überraschend, dass Michael Wendler es auf diese Liste schafft. Nachdem er 2020 das Mikrofon gegen den Aluhut getauscht hat, wendeten sich zuerst immer mehr Fans von ihrem Ex-Idol ab. Und dann wurde auch sein Arbeitgeber – der Sender RTL – aktiv. Der Wendler sollte nämlich eigentlich in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“ sitzen. Verschwörungstheorien, Vertragsbruch – und RTL schneidet den Wendler prompt aus den bereits aufgenommenen DSDS-Folgen. So schnell kann’s gehen… Im folgenden Video ist die Zensur des Wendlers sichtbar – und köstlich amüsant!

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„Promis unter Palmen“ 2021: Eine ganze Show im Abseits

Nicht nur Personen fallen der Cancel-Culture zum Opfer – auch ganze Shows werden so abgesägt. So wie „Promis unter Palmen“. Die letzte Staffel konnte nicht gerade mit Vorzeigekandidaten dienen: In Folge eins ließ Prinz Marcus von Anhalt homophobe Hasstiraden los, die von Fans extrem kritisiert werden. Für Folge zwei waren sind weitere Mega-Eskalationen angekündigt. Und dann – nichts. Sender Sat.1 nimmt die Kritik nämlich an und schneidet jegliches Mobbing und alles annähernd kontroverse raus. Gut für’s Statement, aber auch wieder nicht richtig für die Fans – sie finden das jetzt „langweilig“. Folge drei gab es dann aber gar nicht mehr: Teilnehmer Willi Herren verstarb während der Ausstrahlung, und Sat.1 strahlte die Folgen aus Respekt nicht weiter aus.

"Promis unter Palmen": Neuer Ärger - 2. Folge auch schon wieder gelöscht" class="size-full wp-image-798799

© SAT.1

„Promis unter Palmen“ wird abgesetzt: Was wird aus der „Bachelorette“?

Kurze Zeit später – und nach weiterem Ärger mit einem anderen Reality-Format, gibt Sat.1 überraschend bekannt. „Promis unter Palmen“ wird eingestampft, abgesetzt und für immer vom Sendeplan gestrichen.
Das kündigte der Sender aus Unterföhring bei München Anfang Juni auf seinen Social-Media-Kanälen an. „Wir sind überzeugt: Gutes Reality-TV ist hervorragende Fernsehunterhaltung. Aber „Promis unter Palmen“ passt nicht mehr zu uns.“ So schnell kann es gehen. Und RTL? Auch hier erfindet man sich gerade komplett neu. Dieter Bohlen musste schon alle Stühle räumen. Und mal schauen, was der Sender am Ende als Fazit zur „Bachelorette“ zieht. (AKo)