„Goodbye Deutschland“: Darum kehrt Oksana Kolenitchenko L.A. den Rücken

IMAGO / Future Image

28.06.2021 09:40 Uhr

Es war ihr großer Traum: Ein Nachtclub in Los Angeles. Doch auch Oksana Kolenitchenko und ihre Familie wurden von der Corona-Pandemie stark getroffen…

Sie gehört zu „Goodbye Deutschland“, wie die Butter aufs Brot: Oksana Kolenitchenko. Vor fast drei Jahren zog die gebürtige Russin mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern nach Los Angeles, doch jetzt hat es sich für die Familie schon wieder ausgeträumt. Doch wie hat eigentlich alles angefangen?

Oksana war bei DSDS

Schon ihr ganzes Leben liebte Oksana Kolenitchenko das Singen. Mit mehreren Bands, wie zum Beispiel „Oxana & Julia G.“, erlangte sie so mit ihrem Talent eine gewisse Bekanntheit – zumindest in der Hauptstadt Berlin. Doch das reichte Oksana nicht, weshalb sie 2013 an der Castingshow DSDS – „Deutschland sucht den Superstar“ teilnahm, wo die damals 26-Jährige auch direkt unter die Top 20 kam und überregional bekannt wurde.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Oksana Kolenitchenko (@oksana_kolenitchenko)

Sie ist eine echte Geschäftsfrau

Oksana ist allerdings nicht nur leidenschaftliche Sängerin, sondern auch eine echte Geschäftsfrau! Neben einer Model- und Hostessen-Agentur, besaß die zweifache Mutter noch bis vor einigen Jahren gemeinsam mit ihrem Mann Daniel – den sie 2012 heiratete – den Berliner Nachtclub „The Pearl“. Dort waren nicht nur immer wieder Promis, wie zum Beispiel Capital Bra, Rita Ora oder Justin Bieber zu Gast, sondern auch die Kolenitchenkos selbst wurden zu kleinen Berühmtheiten in der Berliner Clubszene.

Das ist „The Pearl“

Das „Pearl“ ist ein beliebter High Class Nightclub in Berlin an der Fasanenstraße, Ecke Kantstraße, nur wenige Gehminuten vom Ku’Damm entfernt. Der angesagte Barbereich lädt zum entspannten Ankommen ein, bevor es im hinteren Teil der Location auf der Tanzfläche und im VIP-Bereich zu Pop, HipHop, Urban und RnB richtig abgeht.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Oksana Kolenitchenko (@oksana_kolenitchenko)

Sie wanderten nach Los Angeles aus

Auch wenn sie sich durch das „Pearl“ ihr Luxus-Leben finanzieren konnten, entschieden sich Oksana und Daniel im Jahr 2018 dazu, den Club an einen anonymen Stammgast und Unternehmer zu verkaufen und nach Los Angeles auszuwandern – begleitet vom Reality-Format „Goodbye Deutschland“, welches schon Leute wie Danni Büchner und die Robens beim Verwirklichen ihrer Träume gefilmt hat.

Die „Next Door Lounge“ wurde ihr neues Herzensprojekt

Trotz des Umzuges blieben die beiden der Clubszene allerdings treu und eröffneten die „Next Door Lounge“. Eine ganz schöne Herausforderung, wie die beiden anfangs feststellen mussten, denn ohne Kontakte geht in L.A. gar nichts! Doch trotz dieser Startschwierigkeiten, konnte sich der Laden, dank der Erfahrung des Paares, bald kaum mehr vor Buchungen retten.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Oksana Kolenitchenko (@oksana_kolenitchenko)

Wegen der Corona-Pandemie musste der Laden schließen

Doch als es gerade so richtig gut für die Kolenitchenkos lief, machte auch ihnen die Corona-Pandemie einen Strich durch die Rechnung. Oksana und Daniel mussten, wie viele andere Restaurant-, Bar- und Clubbesitzer, ihr Geschäft schließen und weiter ohne Einnahmen die hohen Lebenshaltungskosten in Los Angeles stemmen. „Wir gehören in der Pandemie zu denjenigen, die wirtschaftlich einfach extrem hart durch die Schließung der ,Next Door Lounge‘ getroffen wurden“, verrät Oksana.

So hielten sie sich die Kolenitchenkos über Wasser

Während der finanziellen Krise war Instagram die Haupteinnahmequelle des TV-Sternchens. Dort folgen ihr immerhin mehr als 163.000 Fans. Eine beachtliche Anzahl an Followern, für die Kooperationspartner auch gerne mal das ein oder andere Sümmchen bezahlen.

Sie kehren Los Angeles den Rücken

Obwohl es in den USA langsam wieder bergauf geht und sogar ein Datum für die Wiedereröffnung mit vielen Reservierungen feststeht, hat sich die Familie dazu entschieden, einen Schlussstrich unter ihr Kapitel in Los Angeles zu ziehen, wie sie in einem YouTube-Video verraten. Wohin es für die Auswanderer dann geht, haben sie allerdings noch nicht mit ihren Fans geteilt.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Oksana Kolenitchenko (@oksana_kolenitchenko)

Die „Next Door Lounge“ wird behalten

Doch auch wenn Oksana und Daniel Los Angeles den Rücken kehren wollen, können sie sich nicht ganz von ihrem heiß geliebten Club trennen. Deswegen wird das Ehepaar die „Next Door Lounge“ auch vorerst behalten. Dafür haben die Kolenitchenkos neue Mitarbeiter eingestellt, die den Laden betreuen, während sie neue Wege gehen.

Ihre Gesundheit machte Oksana zu schaffen

Oksana hatte in letzter Zeit allerdings nicht nur geschäftlich mit einigen Problemen zu kämpfen, auch ihre Gesundheit machte dem „Goodbye Deutschland“-Star zu schaffen. In den letzten Monaten musste sich die Blondine wegen Schwindelanfällen immer wieder in ärztliche Betreuung geben. Es ging Oksana sogar so schlecht, dass sie Dreharbeiten für die VOX-Serie abgesagt werden mussten. Was genau die Auswanderin hatte, wissen ihre Fans zwar nicht, dafür hat sie jetzt verraten, dass es ihr inzwischen wieder besser geht.

Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an Ein Beitrag geteilt von Oksana Kolenitchenko (@oksana_kolenitchenko)

Oksana ist stolze Mama

Das dürfte nicht nur ihre Fans freuen, sondern natürlich auch ihre zwei Kinder. Gemeinsam mit Daniel hat sie nämlich Sohn Milan (*2014) und Töchterchen Arielle (*2016). Immer wieder teilt die stolze Mama auch süße Schnappschüsse von ihrem Nachwuchs auf ihrem Instagram-Kanal.

Sie entschied sich gegen ihre Karriere und für ihre Kinder

Nicht nur daran erkennt man, dass ihre Kinder alles für die Auswandererin sind. Nach ihrer Teilnahme bei DSDS, entscheidet sich Oksana nämlich nicht dafür ihre Musikkarriere weiter voranzutreiben, sondern Mutter zu werden – und diesen Schritt hat sie auch nie bereut. „Auch wenn es nicht immer einfach war und ist, Job und Kinder unter einen Hut zu bekommen, würde ich es immer wieder genauso machen“, teilt sie ihren Followern auf ihrem Instagram-Kanal mit.