MusikFKA twigs lässt Klage gegen Shia LaBeouf fallen

FKA Twigs - December 2025 - Avalon - The Fashion Awards BangShowbiz
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FKA Twigs - December 2025 - Avalon - The Fashion Awards

Bang ShowbizBang Showbiz | 07.10.2026, 11:00 Uhr

FKA twigs lässt Klage gegen Shia LaBeouf fallen.

FKA twigs hat ihre Klage gegen Shia LaBeouf zurückgezogen, nachdem der Schauspieler umstrittene Klauseln einer Vertraulichkeitsvereinbarung für unwirksam erklären ließ.
Damit kann die Sängerin künftig öffentlich über ihre Erfahrungen sprechen, ohne rechtliche Konsequenzen befürchten zu müssen. Die 38-Jährige, die mit bürgerlichem Namen Tahliah Debrett Barnett heißt, hatte den ‚Transformers‘-Star ursprünglich wegen mutmaßlicher sexueller Übergriffe, Körperverletzung und der Verursachung seelischer Schäden verklagt. Die Vorwürfe bezogen sich auf ihre kurze Beziehung im Jahr 2019. Im vergangenen Jahr hatten sich beide darauf verständigt, den Rechtsstreit außergerichtlich beizulegen. Anschließend entbrannte jedoch ein neuer Konflikt um eine Verschwiegenheitsklausel in der Vergleichsvereinbarung.

Am Montag (5. Oktober) beantragte twigs beim Superior Court in Los Angeles die Einstellung des Verfahrens. LaBeouf stimmte zugleich zu, dass die strittigen Bestimmungen der Geheimhaltungsvereinbarung „beendet und unwirksam“ sind. Damit darf die Musikerin über ihre Erlebnisse sprechen und sich für wohltätige Zwecke engagieren, ohne Repressalien befürchten zu müssen. Ihr Anwalt Mathew Rosengart erklärte gegenüber dem ‚People‘-Magazin, twigs habe für ein Anliegen gekämpft, das über ihre eigene Geschichte hinausgehe. „Sie ist für etwas Größeres als sich selbst eingetreten – für alle Frauen, die sexuelle Gewalt überlebt haben“, sagte er. Nach dem inzwischen ebenfalls beendeten Schiedsverfahren, das LaBeouf im Dezember 2025 gegen seine ehemalige Partnerin angestrengt hatte, sei twigs nun frei, über ihre Erfahrungen zu sprechen, andere Frauen zu unterstützen und sich für Organisationen ihrer Wahl einzusetzen.

Auch LaBeouf ließ über seine Anwältin Shawn Holley eine Erklärung abgeben. Der 40-Jährige wünsche twigs für ihr Leben und ihre Karriere „nur das Beste“ und habe deshalb zugestimmt, den langjährigen Streit zu beenden. „Twigs hat jahrelang über diese Angelegenheit gesprochen, und nun steht nichts mehr dem entgegen, dass sie dies auch weiterhin tut“, hieß es. Auslöser des jüngsten Konflikts war ein Interview, das twigs im Oktober mit dem ‚Hollywood Reporter‘ geführt hatte. Darin hatte sie sich offenbar über Inhalte geäußert, die nach Ansicht von LaBeouf gegen die vereinbarte Verschwiegenheit verstießen. Er soll daraufhin in einem geheimen Schiedsverfahren im Dezember 2025 eine hohe Geldsumme gefordert haben.

Twigs erklärte, sie habe sich dadurch „eingeschüchtert“ und „zum Schweigen gebracht“ gefühlt. In den Gerichtsunterlagen hieß es, sie wolle nicht nur ein Unrecht korrigieren, sondern auch andere Frauen unterstützen, die Opfer sexueller oder häuslicher Gewalt geworden seien und nicht über die finanziellen Mittel verfügten, sich gegen solche Situationen zu wehren. Ihr Anwalt warf LaBeouf zudem vor, seine rechtlichen Schritte hätten dazu gedient, die Sängerin „einzuschüchtern“. Die Klage sei eine Reaktion auf ein „leichtfertiges, unbegründetes und rechtswidriges“ geheimes Schiedsverfahren gewesen. Nun sei dieses beendet und twigs weigere sich, sich weiterhin unter Druck setzen zu lassen. Es gehe dabei nicht um Geld, sondern darum, kalifornische Gesetze und Regelungen zum Schutz von Betroffenen durchzusetzen und rechtswidrige Verschwiegenheitsvereinbarungen für unwirksam zu erklären.