No Angels: Nach TV-Comeback auch neues Album in der Mache

No Angels: Nach TV-Comeback auch noch neues Album in der Mache?
No Angels: Nach TV-Comeback auch noch neues Album in der Mache?

Foto: ARD/JürgensTV/Dominik Beckmann" ARD/MDR/BR/ORF "SCHLAGERCHAMPIONS - DAS GROSSE FEST DER BESTEN"

28.02.2021 20:25 Uhr

Es war das TV-Comeback des Jahres! Nach 20 Jahren standen die No Angels gestern das erste Mal wieder gemeinsam auf der Bühne in der ARD-Samstagabendshow "Schlagerchampions - Das Fest der Besten" mit Florian Silbereisen.

Die Begeisterung nach dem Wahnsinns-Auftritt der berühmten Girl-Band am Samstagabend im Ersten wird wohl auch in nächster Zeit nicht abebben. Die Mädels planen nach ihrer Rückkehr auf die Bühne und  der Neuaufnahme ihres Hits „Daylight In Your Eyes“ noch viel mehr. Das verrieten Nadja Benaissa, Sandy Mölling, Lucy Diakovska und Jessica Wahls in einem aktuellen Interview.

„Eine Lawine, die ins Rollen kam“

Ein ganzes Album soll nun folgen – mit ihren bekanntesten, großen Hits, allerdings neu produziert. Auch ein paar weniger bekannte Stücke, die den Sängerinnen aber am Herzen liegen, werden womöglich dabei sein. Die Songs sollen insgesamt „im komplett frischen Gewand im Geiste der Zeit“ neu erstrahlen. Im Studio sei die Band aber bisher nicht gewesen.

Schließlich sei ihr Überraschungs-Comeback nicht von langer Hand geplant gewesen. Im Gegenteil, es wäre stattdessen „eine Lawine gewesen, die ins Rollen gekommen ist“,  verrieten die Frauen der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Stressige Gefühle deswegen blieben daher bisher aus und das obwohl die Mädels viele Jahre eher normale Jobs hatten und sich nun wieder mit Auftritten, Studiobesuchen, Autogramm-Stunden und jeder Menge Presse auseinandersetzen müssen. „Es fühlt sich wirklich gut an und wir genießen die Zeit miteinander“, so die Mädels.

Die Fans sind mit schuldig am Comeback

Besonders die Fans der eigentlich fünfköpfigen Band (Vanessa ist nicht mehr dabei) hätten es möglich gemacht, dass ihr Comeback so perfekt gelingt. Nachdem die Neuauflage von „Daylight In Your Eyes“ einschlug wie eine Musik-Bombe folgte prompt eine Reaktion. „Unsere Postfächer sind übergelaufen. Das war extrem“, erzählte Sandy. „Wir haben alle nicht damit gerechnet, dass das so einschlägt, sich die Leute so darüber freuen. Das war überwältigend.“ Zum bevorstehenden 20-jährigen Gründungsjubiläum der Gruppe forderten die Fans dann außerdem endlich einen gemeinsamen Auftritt.

Ihr Auftritt wird im Netz gefeiert

Und gestern Abend war es dann endlich soweit. In Florian Silbereisens ARD-Show „Schlagerchampions – Das Fest der Besten“ legten die No Angels ein furioses Comeback hin und sorgten für jede Menge Begeisterung und Lob in den sozialen Netzwerken.

Neben zahlreichen solcher Lobeshymnen gab es auch jede Menge witziger Tweets darüber, dass die Girlband nach 20 Jahren immer noch die selbe Stimmung zu erzeugen scheint wie damals.

Und auch einige bissige Kommentare sorgen in Zeiten von Corona für ein Schmunzeln über den Auftritt der Girl Band.

Was planen die No Angels?

Doch wie geht es nun weiter für die Vier? Viele Fans werden sich jetzt fragen, wann sie ins Studio gehen und vor allem wann sie wieder live zu sehen sein werden. Doch gerade letzteres muss wohl aufgrund der vorherrschenden Pandemie noch eine ganze Weile warten. Aber: „Natürlich ist die Sehnsucht nach der Bühne mit diesen tollen Weibern groß“, freut sich Mölling laut APA. Möglicherweise wird es aber immerhin  erst mal „nur“ ein Album geben.

„Als wir ‘Daylight‘ gemacht und die alten Songs gehört haben, wurde uns ganz warm ums Herz – und feucht in den Augen“, so Jessica und Sandy. „Da hat wohl jeder gedacht, dass es vielleicht ganz schön wäre, ein Album zu machen. Aber ausgesprochen hat das niemand“, lachte Wahls. Und dann sei „Daylight“ durch die Decke gegangen.

Doch für gemeinsame Studioaufnahmen müssen man sich auch erst einmal organisieren, denn auch das Leben hat sich für jede Einzelne stark verändert seit den letzten Jahren. Sandy lebt inzwischen in Amerika, Lucy in Bulgarien, Jessica und Nadja wohnen in Deutschland. „Aber wir kriegen das hin“, gibt sich Mölling selbstbewusst.