Mode aus dem Online-ShopDaniela Büchner: Hat sie das Zeug zur Fashionista?

Daniela Büchner posiert strahlend für die Kamera
Mode soll Spaß machen: Daniela Büchner gibt nichts auf Hater.

Foto: IMAGO/ nicepix.world

Leni HübnerLeni Hübner | 23.08.2022, 19:00 Uhr

Mode verbindet man nicht gerade mit der „Goodbye Deutschland“-Auswanderin, doch Daniela Büchner versucht mit ihren Outfits nun für einen Online-Shop zu werben. Es wird dazu sicher wieder Kritik geben.

Obwohl Daniela Büchner die Kunst der Spiegel-Selfies beherrscht und sich auch gern in unterschiedlichen Kleidern und Kombinationen präsentiert, gilt sie nicht als Fashionista. Doch nun hat sich die Influencerin „erstmals influencen lassen, was Klamotten angeht“, sagt sie. Das hat so gut funktioniert, dass sie das Ruder gleich wieder selbst in die Hand nimmt.

Mode, die Danni Büchner gefällt

Im knappen, weißen Rock, der vielleicht auch eine kurze Hose ist, und mit einem engen pinken Oberteil begrüßt Danni Büchner die neue Woche und ihre Koop mit einem Onlineshop, auf den sie angeblich Fans gebracht haben. Professionell mit Codes und überzeugenden Argumenten sorgt sich nun sicher für mehr Traffic und Bestellungen.

Daniela Büchner verrät den traurigen Auslöser für ihre Social-Media-Pause

Kommen wir zurück auf die Expertise der „Goodbye Deutschland“-Auswanderin als Modequeen. Man muss neidlos zugeben, dass Danni in Sachen Lippenstift weit vorn liegt. Sie zieht die Linien perfekt und gerade, wenn sie sich für ein kräftiges Rot entscheidet, ist es faszinierend, wie stark ihr Ausdruck wird. In letzter Zeit setzt sie jedoch mehr auf voluminöse Lashes.



Frisuren im Wandel der Zeit

Die Wandlungen, die Daniela Büchner rein optisch in den letzten sieben Jahren hingelegt hat, sind erstaunlich. Als eher unscheinbare Blondine lernte sie den Kultauswanderer Jens Büchner 2015 bei einem Stadtfest in Delmenhorst kennen. Vor den Kameras der Vox-Reihe „Goodbye Deutschland“ blühte sie langsam auf. Die Haare wurden blonder, der Lippenstift zum Markenzeichen und aus Danni wurde Frau Büchner.

Nach dem frühen Tod ihres Mannes verlor Daniela Büchner verständlicherweise erst einmal jedes Interesse an Äußerlichkeiten. So kehrte sie mit ihrer natürlichen Haarfarbe nach einigen Wochen der Trauer zurück in die Öffentlichkeit. Doch schon bald hatte sie genug von dem undefinierten Braunton. Es folgten blonde Strähnchen, ein extrem dunkles Braun, ein strenger Bob und leichte Wellen.

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Bodyshaming hat keine Chance

Mittlerweile trägt sie Extensions und ihre Haare wirken extrem lang und füllig. Passend dazu veränderte Danni Büchner auch ihren Look und ihren Kleidungsstil. Die Fingernägel sind oft lang, die Kleider eng. In Jeans mit schlabbrigem Oberteil sieht man sie gar nicht mehr. Es gibt luftige Kleider, Shorts, enge Minis, tiefes Dekolletee und kein Kommentar der üblichen Hater hält Daniela davon ab, zu zeigen, was sie hat.

Wieso sollte jemand, der sich bereits mehrfach im Kampf gegen Bodyshaming bewährt hat, also nicht Mode-Influencerin werden? Iris Klein, die ebenfalls für den Onlineshop wirbt, zeichnet sich auch nicht gerade dadurch aus, in Paris bei den Schauen zu sitzen. Mode ist nicht immer Haute Couture, sie muss manchmal nur alltagstauglich und tragbar sein. In dieser Hinsicht wirkt Daniela Büchner authentisch.

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Modesünden sind egal

Egal, ob sie morgens ihre Kinder im Pyjama zur Schule fährt – das bringt einige Hater regelmäßig auf die Palme – oder sich für ein Event in Schale wirft: Danni bleibt Danni. Als Fashionista braucht sie noch ein wenig mehr Trendbewusstsein, aber eine Leonie Hanne hat auch mal klein angefangen. Die sagt übrigens, man solle keine Angst vor Modesünden haben, sondern tragen, was Spaß macht. Also das beherzigt Daniela Büchner in jedem Fall.