Neue Wende?Johnny Depp soll Amber Heard „gegen den Kopf getreten haben“

Sophia VölkelSophia Völkel | 04.08.2022, 17:26 Uhr
Johnny Depp und Amber Heard während des Prozesses
Angeblich sei Johnny Depp voller Reue nach seiner Tat gewesen

Johnny Depp, Foto: Imago / MediaPunch Amber Heard: imago / MediaPunch

Ist doch alles ganz anders gelaufen zwischen Johnny Depp und Amber Heard? Eine verdächtige SMS soll beweisen, dass der Schauspieler durchaus gewalttätig gegenüber seiner Ex-Frau wurde.

Der Assistent von Johnny Depp soll laut unversiegelten Gerichtsakten behauptet haben, dass der Star seiner ehemaligen Ehefrau Amber Heard angeblich gegen den Kopf getreten haben soll. Im Jahr 2014 verschickte Textnachrichten des damaligen Mitarbeiters des Schauspielers, Stephen Deuters, sollen detailliert beschreiben, wie der Schauspieler die 36-jährige ‚Aquaman‘-Darstellerin angeblich an Bord eines Privatjets angegriffen habe.

Deuters schrieb Heard vielsagende SMS

Die Erwähnung dieser Nachrichten wurde aus dem Verleumdungsprozess des ehemaligen Paares ausgeschlossen, jedoch waren am Wochenende mehr als 6.000 Seiten unversiegelter Dokumente aus dem Fall veröffentlicht worden, die die SMS zeigten. Berichten zufolge schrieb Deuters Heard eine Nachricht, in der er über Depp schrieb: „Wenn jemand wirklich ehrlich zu ihm sagen würde, wie schlimm es wirklich gewesen ist, dann wäre er entsetzt.“

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Und weiter heißt es: „Ich bin traurig, dass er keine bessere Möglichkeit hat, die Schwere seiner Handlungen gestern wirklich zu kennen. Unglücklicherweise erinnere ich mich an sie in vollem Umfang, in allen Einzelheiten, an alles, was passierte. Er war entsetzt, als ich ihm sagte, dass er dich getreten hat, da hat er geweint.“

Die Nachrichten „fehlten“ in den Gerichtsakten

Laut der unversiegelten Dokumente soll der 59-jährige Depp Heard nach dem Vorfall reumütig eine SMS geschickt haben, in der stand: „Ich befinde mich wieder einmal an einem Ort der Scham und des Bedauerns. Natürlich tut es mir leid … Ich werde es nie wieder tun … Meine Krankheit hat sich irgendwie eingeschlichen und mich gepackt … Ich fühle mich so schlecht deshalb, dass ich dich im Stich ließ.“

Die Anwaltskanzlei Brown Rudnick, die den ‚Fluch der Karibik‘-Darsteller vertritt, verkündete, sie habe keine Aufzeichnung der SMS in der iCloud des Schauspielers finden können. Das Anwaltsteam fügte hinzu, sie hätten geprüft, ob die SMS gelöscht worden seien und in den Gerichtsakten festgestellt, dass die Nachrichten „fehlten“.