UK-Barbie: Haftstrafe nach Ausraster

Tony PolandTony Poland | 29.10.2021, 09:33 Uhr
UK-Barbie: Haftstrafe nach Ausraster
UK-Barbie: Haftstrafe nach Ausraster

© uk.barbie/Instagram

Was eint Bradley Cooper (46), George Clooney (60) und Justin Bieber (27)? Richtig. All diese Hollywood-Stars haben einen Doppelgänger. Nun ist auch die reale Barbie gefunden. Glaubt zumindest Kerry Miles. Die Britin legte sich in der Vergangenheit fleißig unters Messer, um wie ihr Vorbild auszusehen.

Woher ihr Faible für die bekannteste und meistverkaufte Puppe der Welt stammt, ist nicht bekannt. Aber solange die Optik ihrem zukünftigen Ken gefällt…Denn aktuell ist die 37-Jährige alleinerziehend.

Wer schön sein will, muss zahlen?

Die Fake-Blondine geriet in der Vergangenheit immer wieder in die britischen Schlagzeilen. Laut „Daily Mail“ gab sie bislang nach eigenen Angaben umgerechnet satte 330.000 Euro für plastische Chirurgie aus. Eine Menge Kohle für so viel Plaste und Silikon.

Mit den Investitionen will sie sich eine „Barbie-Puppe“ zu verwandeln. Klar, dass da lange blonde Haare, blaue Augen und volle Lippen nicht fehlen dürfen. Viel künstlicher geht es dann halt auch nicht.

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Kerry Miles dreht im Krankenhaus durch

Die Aufregung um ihre Person scheint ihr aber inzwischen etwas zu viel geworden zu sein. Denn die Engländerin, die in Witham in der Grafschaft Essex beheimatet ist, rastete im vergangenen Jahr in einer Klinik mal so richtig aus. „Die Barbie aus dem echten Leben“ warf einen Laptop auf eine Krankenhausmitarbeiterin und boxte einer weiteren Angestellten in die Brust.

Anschließend raste sie im Auto auf einen Sicherheitsbeamten zu, der versuchte ihr Nummernschild zu fotografieren. Warum die ganze Aufregung überhaupt? Nun, Miles wollte ihre Großmutter im Broomfield Hospital in Chelmsford besuchen.

Das Personal riet ihr allerdings, wegen der Covid-Beschränkungen eine andere Besuchszeit zu vereinbaren. Ein Grund, um die Nerven zu verlieren? Wohl kaum.

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Hat die UK-Barbie ADHS?

Als Konsequenz wurde die Blondine von einem Gericht nun zu einer 16-wöchigen Haftstrafe zur Bewährung verurteilt. Dazu kommt ein Hausverbot in besagtem Krankenhaus sowie eine Geldstrafe in Höhe von ca. 1.600 Euro. Zu ihrer Verteidigung behauptete sie: „Ich hatte das Gefühl, dass ich angegriffen oder sexuell vergewaltigt oder gegen meinen Willen gefangen oder festgehalten werden könnte.“

Doch das scheint angesichts der Äußerungen von Milderungsanwalt Luke Jaques fraglich. Der sagte der „Dailymail“, dass bei Miles vor kurzem Autismus diagnostiziert worden war. Außerdem vermute sie, dass sie ADHS habe. „Sie räumt ein, dass sie ihre Emotionen nicht richtig im Griff hatte“, fügte er hinzu. Kann man so sagen…(TP)