20 Dschungelcamp-Skandale: Rassismus, Suff, Porno und Mobbing

Leni HübnerLeni Hübner | 27.01.2022, 20:15 Uhr
20 Dschungelcamp-Skandale: Rassismus, Suff, Porno und Mobbing
20 Dschungelcamp-Skandale: Rassismus, Suff, Porno und Mobbing

Foto: RTL

Was wäre „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ ohne die Aufreger, die die Teilnehmer zuverlässig liefern. Ob in Südafrika oder Australien, schlimmer geht immer.

Schon bei der ersten Staffel gab es Skandale, die in der Form keiner erwartet hatte. Im Gegensatz zu den krassen Dingen, die später folgten, wirken Caroline Beils (55) Lästereien gegen Susan Stahnke, Daniel Küblböck und Mariella Ahrens heute fast harmlos. Sie wusste damals nicht, dass man wirklich alles hören kann, was die Kandidaten sprechen und nutzte jede Zweisamkeit mit Carlo Thränhardt (64), um gegen andere auszuteilen. Aber nun zu den echten Skandalen.

Janina Youssefian ist raus

Rassismus hat bei RTL keine Chance, das hat der Sender schon früher bewiesen, wie auch der nachfolgende Fall von DJ Tomekk zeigt. Als Janina Youssefian (39) beim Streit mit Linda Nobat (27), eine Auseinandersetzung, die ohne Frage von beiden Seiten niveaulos geführt wurde, in die unterste Schublade der Beleidigungskiste greift, zieht der Sender sofort einen roten Schlussstrich unter ihre Teilnahme im Dschungelcamp 2022. Die anderen Kandidaten sind zufrieden und zanken ohne Bohlens Teppichluder munter weiter in Südafrika.

Für Janina ging es ohne Umwege nach Hause. Sie durfte sich nicht auf Kosten des Senders im Luxushotel erholen, sondern wurde direkt vor die Tür gesetzt. Ihre Begleitung versuchte noch das Image von Janina Youssefian zu retten mit fadenscheinigen Begründungen, dass das Model ja selbst Migrationshintergrund habe. Und auch Janinas Post auf Instagram wirkt wenig reflektiert, sie spricht von „sprachlicher Entgleisung“ und meint, Linda Nobat hätte auch rausgeworfen werden müssen. Aber wegen Beleidigungen ist noch niemand aus dem Dschungelcamp geflogen, die gehören zu IBES einfach dazu.

Hier gibt es alle Infos zum Rassismus-Eklat und Rauswurf von Janina Youssefian

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Der Hitlergruß von DJ Tomekk

Übertroffen wird Janina Youssefian deutlich von DJ Tomekk (46). Der Pole hatte 2008 „aus Langeweile“ vor dem Einzug ins Dschungelcamp ein Video gedreht, in dem er den Hitlergruß zeigt. Nicht nur das: Dazu singt er deutlich „Deutschland, Deutschland über alles“, was das No-Go zum Super-Gau macht.

Aufgedeckt hatte den Skandal die Bild-Zeitung. DJ Tomekk hat sich mit diesem Video sogar strafbar gemacht, der Hitlergruß wurde nach 1945 in Deutschland nach Paragraph 86a des Strafgesetzbuches unter Strafe gestellt. Drei Monate nach dem Rauswurf sagte der Musiker, er sei von einem Kumpel reingelegt worden. Aber schwer zu glauben, dass er nicht wusste, was er da tat. Wir verzichten darauf, dass Video hier zu verlinken, das leider online immer noch zu finden ist.

Hartes Mobbing gegen Sarah Knappik

Das Model war einfach allen zu viel. Durch ihr Gejammer und ihre Prinzessinnen-Gehabe wurde Sarah Knappik (35) nicht nur von den Zuschauern dauerhaft in jede Dschungelprüfung gewählt, sie wurde auch von den anderen Promis bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ übel gemobbt. Nachwehen ziehen sich bis ins „Klassentreffen der Dschungelstars“, das vor wenigen Tagen auf RTL gezeigt wurde.

Als Sarah Knappik damals schon extrem unter Druck stand, verriet sie den anderen Teilnehmern im Dschungelcamp, dass Jay Khan (39) zunächst sie gebeten hatte, eine Love-Story mit ihr zu spielen. Der Ex-Boygroupler techtelte da schon mit Indira Weiss (42) und hetzte die Meute noch mehr gegen Sarah Knappik auf. Legendär wurde auch der Kniefall des Cholerikers Mathieu Carrière (71): Der Schauspieler flehte das Model an, endlich zu gehen. Später drohten alle Kandidaten, das Dschungelcamp zu verlassen, wenn Sarah nicht aufgab. Kurz darauf blieb ihr „die air away“ und sie ging.

Sexgate: Indira Weiss und Jay Khan

In der gleichen Staffel, in der das krasse Mobbing Dschungelgeschichte schrieb, fanden Indira Weiss und Jay Khan für einige heiße Nummern im Badesee zusammen. Niemand war sich sicher, ob diese Liebe nun echt war oder nicht. Es wurden Blicke gedeutet und heftig spekuliert. Indira und Jay blieben bei der Version, starke Gefühle füreinander zu haben.

Nachdem Sarah Knappik enthüllt hatte, dass Jay Khan sie zuerst ausgewählt habe, als Paar IBES zu rocken, waren sich die meisten RTL-Zuschauer jedoch sicher, dass die einstigen Sangestalente hier ein blödes Soft-Porno-Spielchen trieben. Nach dem Dschungelcamp hielten die beiden noch kurz durch, dann war klar: Diese Liebe war nicht echt.

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Geplante Nick-Buster-Lesbennummer

Angeblich soll die Lästerschwester Désirée Nick (65) ebenfalls eine erotische Nummer geplant haben. So erzählte Dolly Buster (52) beim „Klassentreffen der Dschungelstars“, dass Frau Nick sich überlegt hatte, eine Lesben-Nummer mit dem Pornostar abzuziehen. „Ich schwöre bei Gott, das hat sie“, betont Dolly Buster, doch sie habe dankend abgelehnt.

Die Abfuhr hatte zur Folge, dass Désirée Nick keine Gelegenheit ausließ, um im Dschungelcamp auf das Busenwunder loszugehen. Irgendwann hat Dolly Buster sich dann gedacht, was mach ich hier eigentlich. Sie brauchte weder das Geld, noch den Fame und verließ das Dschungelcamp freiwillig.

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Pornosucht von Patrick Nuo

Eigentlich war das Geständnis des Sängers zu harmlos, um hier als Skandal mitzulaufen, aber weil „Sex sells“ und es ihm wichtig war, dass die Welt davon weiß, soll er seinen Platz erhalten: Patrick Nuo (39) gestand in der siebten Staffel, dass er bis zu drei Stunden täglich Sexfilmchen angeschaut habe.

„Ich war so süchtig, dass ich bei den schönsten Frauen nichts mehr gespürt habe“, meinte der Schweizer, der auch als Schauspieler und DSDS-Juror Erfolge feierte. Man merkt hier deutlich, wie oberflächlich der Schmusesänger ist, der seine Sexpartnerinnen nach dem Aussehen einteilt, nicht nach den Emotionen. „Ich habe gemerkt, dass mir die Pornosucht die Energie frisst“, eine Aussage, die nichts besser machte. Vielleicht doch ein Skandal.

Homophobie und Frauenfeindlichkeit mit Vincent Raven

Vielleicht war ihm die 6. Staffel zu verregnet – damals überlegte RTL sogar das Dschungelcamp in Australien wegen Überflutungen abzusagen –, vielleicht waren ihm Frauen wie Brigitte Nielsen (58) und Micaela Schäfer (38) zu stark, jedenfalls prollte der Magier Vincent Raven (55) was das Zeug hielt. Schon beim Einzug wetterte er gegen die roten Hosen, die er anziehen musst: „Rot, das ist doch eine Tuntenfarbe. So ein Schwuchtel-Fummel.“

Später ging auch der letzte Rest seines Benehmens den Bach runter, ja, der „Toblerone-Taliban“ nutzte Schimpfwörter, für die sich seine Eidgenossen in Grund und Boden schämten. Dann ging er auf die Frauen los: „Frauen darf man nie zur Chefin wählen, die fangen an zu spinnen“, stänkerte der Kettenraucher. Er blieb und kam immerhin auf Platz 5.

Alkoholprobleme mit Helmut Berger

In nur zwei Tagen lieferte Helmut Berger (77) Gesprächsstoff für Jahre. Als er 2013 in Australien landete, hätte man ihn eigentlich wieder nach Österreich zurückschicken müssen. Der einst gefeierte Schauspielstar hatte es nicht geschafft, für das Dschungelcamp trocken zu werden, heißt es. Trotzdem zog er ein, um mit „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ einen Triumph zu feiern.

Damit er bei Laune blieb, habe man ihm im Dschungelcamp weiter Alkohol verabreicht: „Ich habe im Camp immer ein Bier pro Tag bekommen“, erzählt Berger dem Kurier. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte er gern noch ein paar Tage mit den anderen Promis bei IBES verbracht. Angst vor Dschungelprüfungen hat er nicht gehabt. „Pff, ich hätte alles gegessen, wir essen doch auch Austern, ist scheißegal“, meinte er. Doch eine Hitzewelle brachte ihm das ärztliche Aus.

Nackte Tatsachen mit Klaus Baumgart

Klaus Baumgart (67), der für Helmut Berger nachgerückt war, nutzte die Staffel gleich für den nächsten Eklat. Der „Klaus und Klaus“-Barde zog vor laufenden Kameras blank und schockierte damit nicht nur die Zuschauer bei RTL, sondern auch die anderen Kandidaten im Dschungelcamp. „Wie oft willst du deine Kiste noch in die Kamera halten?“, fragte Claudelle Deckert (48) entsetzt.

„Das ist wie ein Unfall, man muss immer hingucken“, kommentierte Katzenberger-Mama Iris Klein (54). Den beleibten Sänger störte das Gezeter nicht. Seelenruhig suchte er seine Unterhose. Seine lauten Fürze haben den Gesamteindruck nicht verbessert, er kam mit seiner „gnadenlosen Erotik“, wie Olivia Jones es nannte auf Platz 10 bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ in Australien.

Ausstieg und Bettelei vom Wendler

Damals war der Wendler (49) noch ein Schlagersänger, der an Größenwahn litt. Die Frau an seiner Seite hieß Claudia Norberg (50) und nicht Laura Müller (21). Der Sänger zog ins Dschungelcamp ein und war bereit, sich als harter Kämpfer zu beweisen. Tatsächlich schlug er sich bei seiner Dschungelprüfung besser als am Lagerfeuer.

Als Michael Wendler nach fünf Tagen den Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ rief, kam das trotzdem für alle überraschend. Der Wendler fühlte sich schlaff und ausgebrannt. Doch nach einer Nacht im Luxushotel hatte er sich erholt und wollte wieder zurück zu den anderen Kandidaten von IBES. Doch RTL wollte ihm keine Extra-Wurst braten. Der Wendler blieb draußen. „Gott sei Dank“, kommentierte er später, um seine peinliche Bettelei abzumildern.

Prügelattacke von Benjamin Boyce

Eigentlich war die Staffel für Benjamin Boyce (53) schon gelaufen, da schob er doch noch einen Skandal hinterher. Zurück im Luxushotel überkam ihn wohl der Frust so stark, dass er sich mit seiner damaligen Freundin Mareike stritt und handgreiflich wurde. Die verzweifelte Frau ersuchte noch in der Nacht per SMS um Hilfe bei anderen Begleitern und Dschungelcampern.

RTL prüfte den Fall und schloss Benjamin Boyce vorsorglich aus der Sendung „Wiedersehen der Dschungelstars“ aus. Das war im Jahr 2015. Mittlerweile gehört Boyce wieder zur Senderfamilie und zeigte sich mit Kate Merlan 2019 als Paar im „Sommerhaus der Stars“. Auch in der Beziehung ging es übel zu, der eigentliche Skandal war aber, dass die beiden während der Sommerhaus Sendungsaufzeichnung schon getrennt waren.

Pinkelsauerei von Hanka Rackwitz

Mit ihren Zwangsstörungen ging Hanka Rackwitz (53) den anderen Teilnehmern im Dschungelcamp 2017 auf die Nerven, doch die rissen sich zusammen. Oft. Die TV-Maklerin hatte mit sich zu kämpfen, mit dem Umfeld, mit den Dschungelprüfungen. Die Dschungelkrone verpasste sie knapp, sie wurde Zweite.

Der Eklat war aber ihr Pinkelgeheimnis. Die Zuschauer konnten auf RTL beobachten, dass die gebürtige Dresdnerin dort pinkelte, wo andere sich wuschen: der Bach. Da sie immer länger am Wasserfall blieb, als andere und häufig auch bekleidet urinierte, nahmen einige Dschungelcamper einen beißenden Geruch war, wenn Hanka in der Nähe war. Doch auf die Wahrheit kam keiner.

Klogate im Dschungelcamp

Die Toilette gehört nicht gerade zu den beliebtesten Orten im Dschungelcamp, das war auch schon in Staffel 1 so, allerdings gab es hier erst 2016 einen Klops, der das Plumpsklo zum Überlaufen brachte. David Ortega (36) machte die furchtbare Entdeckung: Ein Mitcamper hatte seine Hinterlassenschaft direkt auf die Klobrille platziert. „Ich kann das nicht wegmachen“, schimpfte gleich Jürgen Milski, „sonst muss ich kotzen.“

Den anderen Mitcampern ging es nicht besser und so wurde geforscht, wer denn der Täter war, um ihn in die Verantwortung zu zerren. „Das Problem sind die Älteren“, behauptete Ortega und meinte Rolf Zacher und Gunter Gabriel. Tatsächlich soll das Malheur dem damals 74-jährigen Zacher passiert sein. Brigitte Nielsen hatte Mitleid: „Oh, nein. Es tut weh, es ist eine Arbeit wie im Altersheim.“ Doch zum Putzeinsatz gingen schließlich Jenny Elvers und Ricky Harris. Heldenhaft.

Höllena Fürst

Für Thorsten Legat (53) war die Teilnahme von Helena Fürst in der zehnten Staffel ein Skandal. Der Ex-Fußballer bot der „Anwältin der Armen“ zu viel Angriffsfläche und so schoss die redefreudige Dame sich auf den Kasalla-Herren ein. Doch der eigentliche Eklat spielte sich im Baumhaus ab.

Wie Helena Fürst später herausfand, bat Sonja Zietlow in ihrer Moderation darum, nicht für die Fürstin der Finsternis anzurufen. Deshalb forderte die heute 47-Jährige RTL auf, sie 2020 wieder ins Dschungelcamp einziehen lassen. Für sie steht fest, der Sieg hätte ohne Zietlows Eingreifen ihr gehört. So landete „Höllena“ Fürst nur auf Platz 4.

Honigsüßer Drückeberger

Bekannt wurde Alexander Keen (39) als Honey durch GNTM. Als er dort seine Freundin und spätere Gewinnerin der Staffel Kim Hnizdo (26) besuchte, qualifizierte er sich durch ätzende Sprüche und seltsame Beziehungsansichten für das Dschungelcamp. In der elften Staffel durfte er dann einziehen, um seinen Ruf endgültig zu ruinieren.

Honey litt nach nur wenigen Tagen im Dschungelcamp nämlich an einem so schweren Hüstchen, dass ihm schon bei dem Gedanken an irgendwelche Prüfungen die Luft wegblieb. Erst versaute er die Schatzsuche mit Sarah Joelle, dann verweigerte er die Teilnahme an der Gemeinschaftsprüfung, weil ihm die Halskrause angeblich die Luft abschnürte. Das Problem: Durch seine Aufgabe durfte keiner die Dschungelprüfung machen. Honey grinste, ihm war es egal. Das Einzige, was die schwere Krankheit noch zuließ, waren Rauchen und Sport am Lagerfeuer.

Geplanter Kurztrip von Günther Krause

Ihm wurde 2020 der grüne Teppich ausgerollt, doch im Nachhinein hätte man ihn darin wohl am liebsten eingewickelt und den grünen Ameisen überlassen. Günther Krause war der erste Politiker, der bei „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ angetreten ist. Er war immerhin mit dabei, als der Vertrag zur deutschen Einheit ausgehandelt wurde. Bekannt wurde er allerdings durch die Raststätten-Affäre, bei der er als Bundesverkehrsminister Lizenzen verschachert haben soll.

Im Dschungel war er, um die Klimahysterie zu stoppen und um Alternativen aufzuzeigen, wie man mit modernen Technologien die Welt wieder in Ordnung bringen kann. Nun: Nach Tag 1 wurde seine Teilnahme in Australien beendet – aus gesundheitlichen Gründen, hieß es. So viel Tamtam für so wenig Leistung: Damit hat er sogar den Wendler geschlagen.

Impfausweisfälschung von Christin Okpara

Sie war so kurz davor, ins Dschungelcamp 2022 einzuziehen, doch dann sorgte Christin Okpara schon vorher für einen riesigen Skandal. Um an „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ teilnehmen zu können, hat sie möglicherweise ihren Impfausweis gefälscht. Das wäre nicht nur unfair RTL gegenüber, sondern auch gegenüber den Mitcampern…

Während für RTL die „Unstimmigkeiten“ im Impfnachweis ausreichten, lieber Jasmin Herren ins Dschungelcamp einziehen zu lassen, prüft nun die Bundespolizei, was es mit den Papieren von Christin Okpara auf sich hat. Natürlich gilt auch hier die Unschuldsvermutung. Okpara meint dazu auf Instagram: „Jetzt beruhigen wir uns erstmal. Für bestimmte Sachen gibt es eine ganz plausible Erklärung.“ Wir sind gespannt. Angeblich hat sie schon neue Angebote, um ihre Reality-Karriere voranzutreiben.

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Fake-Vorwürfe gegen RTL

Ausgerechnet der erste Dschungelkönig Costa Cordalis sorgte für krasse Schlagzeilen, nachdem er gerade erst sein Zepter zu Hause abgelegt hatte. So erzählte er der Presse, dass das Dschungelcamp gar nicht in der australischen Wildnis läge: „Die Engländer haben ein riesiges Areal gemietet und Brücken gebaut“, berichtet der Grieche, „da sind über 300 Parkranger im Einsatz wie in einer Kaserne.“ Zudem gebe es Lautsprecher und die Teilnehmer des Formats „Ich bin ein Star- Holt mich hier raus!“ bekämen ständig Befehle, was sie machen sollen.

Dieses Gerücht hält sich seither, dass alles ein abgekartetes Spiel sei. Ja, Joey Heindle (28) war sogar überrascht, dass er als Kandidat in Staffel 7 tatsächlich nach Australien fliegen musste, er dachte, die Sendung werde im Studio in Köln Hürth aufgezeichnet. Kim Gloss (29) aus Staffel 6 meinte gegenüber t-online: „Uns hat niemand etwas vorgegeben. Im Dschungel gibt es kein Drehbuch oder sonst was.“ Lautstark stellten sich auch andere Dschungel-Stars dem Gerücht entgegen, darunter Willi Herren, Micaela Schäfer und Melanie Müller.

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Geheimnisverrat

Ein prominentes Beispiel dafür, dass es im Dschungelcamp unter den Mitarbeitern einen Verräter gibt, der geheime Informationen – vermutlich gegen Geld – der Presse steckt, ist der Auszug von Gunter Gabriel. RTL wollte natürlich wie gewohnt einen Spannungsbogen aufbauen, ehe die Zuschauer erfahren, dass Gunter den Satz „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ gerufen hatte.

Daraus wurde nichts. Die deutsche Presse titelte schon am Morgen vor der Sendung, dass der Schlagersänger aus gesundheitlichen Gründen die Reißleine gezogen habe. Der Ärger bei RTL war groß. Da aber gut 300 Menschen beim Dschungelcamp beschäftigt sind, konnte der Übeltäter in Australien nicht ermittelt werden.

Sexvideo mit Tanja Tischewitsch

Direkt nach dem DSDS-Dreh soll es zwischen Tanja Tischewitsch (32) und ihrer Konkurrentin Melody Hase (27) heiß hergegangen sein. Angeblich beschwingt durch Alkohol fielen die beiden im Hotelzimmer übereinander her. Zum Glück hatte Melody zuvor Gelegenheit, ihr Handy so aufzustellen, dass der lesbische Sex und die beiden Protagonistinnen deutlich zu erkennen sind. Was das mit dem Dschungelcamp zu tun hat?

Ausgerechnet zwei Wochen später wurde Melody das Handy geklaut und ein Unbekannter hat das Lesbenvideo mit perfektem Timing für Tischewitsch veröffentlicht. Angeblich hat das Video Melody eher geschadet. Für Tanja Tischewitsch gab es einen Schub an Bekanntheit, der ihr 2015 das Ticket ins Dschungelcamp gesichert haben soll.

Dschungelcamp 2022: Sendezeiten, Livestream, ganze Folgen und „Stunde danach“

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ läuft seit dem 21. Januar 2022 mit der 15. Jubiläumsstaffel bei RTL.

Wie gewohnt werden die Folgen von „Das Dschungelcamp“ 2022 auch als Stream zur Verfügung stehen. Ihr könnt Staffel 15 entweder live zur Sendezeit streamen oder bei RTL plus, früher TVNow, als Wiederholung ansehen.

Alles über die Sendezeiten und die Shows danach – auf einen Klick!

Auch in diesem Jahr wird es den beliebten Dschungeltalk in der „Stunde danach“ geben. Die Talkshow wird von Angela Finger-Erben und Dschungel-Prinzessin Olivia Jones moderiert. Ab 23.15 Uhr werden täglich ehemalige Dschungel-Kandidaten auf der Couch Platz nehmen, um die aktuelle Folge, sowie die Kandidaten genau unter die Lupe zu nehmen.