Wie ein sauberer Haushalt den Kopf freimachen kann – auch bei vielbeschäftigten Prominenten

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Zugegeben: Zwischen Auftritten im Fernsehen, Terminen auf dem roten Teppich und Drehtagen bleibt den meisten Prominenten nicht viel Zeit für Ordnung in den eigenen vier Wänden. Dabei kann ein aufgeräumtes Zuhause durchaus dabei helfen, den Kopf freizumachen und Stress zu reduzieren – was gerade Promis mit einem schnelllebigen Alltag weiterhelfen kann. Wie Ordnung das eigene Wohlbefinden beeinflusst und in welchen Promi-Villen es besonders chaotisch zugeht, erfahren Sie nachfolgend genauer.
Wie Ordnung in den eigenen vier Wänden innere Ruhe und Balance fördert
Unordnung schafft visuelle und haptische Reize, die das Gehirn schnell überlasten können. Die scheinbar nie endende Aufgabe des Aufräumens belastet uns in Form einer nie sinkenden Mental Load, was auf Dauer wiederum zu Erschöpfung und Stress führt. Das Stresshormon Cortisol kann wiederum verschiedene Erkrankungen begünstigen, wenn es im Körper dauerhaft in erhöhtem Maße vorliegt. Grund genug also, hin und wieder zum Scheuerschwamm zu greifen und die Kontrolle über das Chaos zurückzuerlangen.
Schließlich hat Putzen etwas Meditatives und ermöglicht es, offene Aufgaben im Haushalt oder Homeoffice anschließend besser anzugehen. Die richtigen Reinigungsmittel sorgen dabei für Frische und helfen, selbst hartnäckigen Schmutz ohne Mühe loszuwerden. Ist das eigene Zuhause erst einmal ordentlich und rein, kann auch die eigene Freizeit entspannter genossen werden – beispielsweise bei einem beruhigenden Tee.
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Selbst Luxus schützt nicht vor einem chaotischen Zuhause
Auch in den Villen der Schönen und Reichen ist Perfektion oft ein Fremdwort. Wie zuletzt auch die erschreckenden Instagram-Aufnahmen von Britney Spears zeigen, wissen die wenigsten Stars und Sternchen, wie die eigenen vier Wände sauber gehalten werden können. Dabei muss es nicht immer gleich Hundekot sein: Allein Wäscheberge und Essensreste können für unhygienische Zustände sorgen, die wiederum der Gesundheit aller Bewohner schaden können.
Das Problem: Promis wie Britney Spears stellen für viele Jugendliche ein Vorbild dar und beeinflussen nicht selten auch Kinder, die in den Sozialen Medien unterwegs sind. Dieser großen Verantwortung gehen nur die wenigsten Stars nach, weshalb ein schlechter Einfluss auf den Nachwuchs kaum vermeidbar ist. Doch es gibt Hoffnung: Social-Media-Trends wie “Clean Girl Aesthetic” und “Organizing Challenge” stellen eine Gegenbewegung zu diesem Phänomen dar.
Putzen und Aufräumen als Teil der Selfcare-Routinen
Kein Wunder also, dass das aufgeräumte und reine Zuhause zu einem bewussten Ausgleich der teilweise chaotischen Social-Media-Inszenierungen geworden ist. Das Aufräumen und Organisieren wird von vielen Influencern mittlerweile schon fast zelebriert, da es für sie zum Teil einer bewussten Pause vom Alltag und entspannender Rituale geworden ist. Wer beispielsweise ein heißes Bad nehmen möchte, organisiert vorab alle Badeprodukte und gönnt sich dann ein beruhigendes Erlebnis in noch gemütlicherer Atmosphäre.
Das liebevolle Kochen für die eigene Familie macht hingegen mehr Spaß, wenn vorab Vorratsschränke gut organisiert wurden. Behälter aus Glas mit Etiketten wirken nicht nur minimalistisch, sondern auch bei jedem Blick in die Vorratskammer auch aufgeräumt und einladend – sodass das Kochen und Backen gleich noch mehr Freude bereitet. Trends wie “Clean Girl Aesthetic” und “Organizing Challenges” regen dazu an, alten Ballast in mehreren Bereichen des Lebens auszusortieren und loszuwerden. Nicht zuletzt die Japanerin Marie Kondo hat mit ihrer KonMari Methode für mehr Lust am Aufräumen gesorgt und eine ganz eigene Bewegung gegen das Chaos geschaffen.
Bewusster und nachhaltiger Umgang mit den eigenen Habseligkeiten
Online wird mittlerweile aber auch ein bewussterer Umgang mit den eigenen Habseligkeiten gefeiert. Das verleitet immer mehr Menschen und auch Promis dazu, beschädigte Gegenstände zu reparieren, um Neukäufe zu vermeiden und damit Rohstoffe zu schonen. Gleichzeitig wird auf einen bewussteren Konsum geachtet, sodass nur das wirklich Notwendigste den Weg ins eigene Zuhause findet. Unnützes wird immer kritischer betrachtet – was nicht nur den eigenen Geldbeutel, sondern auch die Umwelt stark schont.







